Archiv der Kategorie Leben nach dem Tod

Auch Augustinus tröstete die Hinterbliebenen…

Dienstag, den 16. Oktober 2007

Augustinus von Hippomit den Worten:

“Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.”

So begann die Rede bei der Beerdigung unseres guten Freundes. Wir durften an das Licht in seinen Augen denken, an sein Strahlen, seine Güte und Wärme und an seinen immer vorhandenen Humor. Für die Hinterbliebenen ist es immer schwierig, sich zu verabschieden. Für den, der gegangen ist, ist es nur ein “nebenan”. Den ganzen Beitrag lesen »

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Samoas König verstorben

Sonntag, den 27. Mai 2007

TanumafiliWie der Presse weithin zu entnehmen war, ist am 11. Mai Seine Hoheit Susuga Malietoa Tanumafili II, der König von Samoa, verstorben. Er war nach Queen Elizabeth II. jener lebende Monarch mit der längsten Amtszeit — und er war Bahai. Das Bahai-Nachrichtenportal One Planet und die offizielle Webseite der Bahai Deutschlands berichten Einzelheiten. Hier kann der geneigte Leser das Programm der Andacht nachlesen, die zu seinen Ehren im Haus der Andacht Samoas abgehalten wurde.

Himmel oder Hölle — uns so nah und doch so fern

Freitag, den 23. März 2007

FriedhofKinderfragen können die schwersten des Lebens sein. Mit naivem Charme löchern sie uns nach dem wohin, woher, wieso und weshalb. Und dann kommt, ganz unschuldig die schwerste aller Frageb: »Wo geht Opa jetzt hin?« Nehmen wir an, Opa hat soeben das Zeitliche gesegnet — nun, was würden SIE sagen?

Wer will sich schon wirklich selbst eingestehen — und wieviel weniger noch vor den Kindern — dass man einfach keine eigene Antwort auf diese Frage hat. Dabei muss sie noch nicht einmal abschliessend sein. Deshalb kann es hilfreich sein, auf die Erklärung von Religionen zurückzugreifen.

Wie in allen anderen Weltreligionen, ist in der Bahai Religion das Verständnis vom Leben nach dem Tod eng verbunden mit der Frage nach der Natur der Seele und dem Sinn des Lebens.

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“Welkes Blatt” von Hermann Hesse… und ein paar Ruhi-Gedanken

Donnerstag, den 28. September 2006

BlattJede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.

Dieses Gedicht hat gestern einer unserer Ruhi 1-Kurs Teilnehmer mitgebracht … Den ganzen Beitrag lesen »

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Der kleine-große Bindestrich des Lebens

Freitag, den 8. September 2006

Oft habe ich über das folgende Zitat von Bahaullah nachgedacht:

O Sohn des Seins!
Lege jeden Tag Rechenschaft vor dir ab, ehe du zur Rechenschaft gezogen wirst. Denn unangemeldet kommt der Tod, und dann mußt du deine Taten verantworten.

… und bin mir dabei nie schlüssig geworden, ob diese Worte mich eher mit Freude oder mit Sorge erfüllen sollten: Den ganzen Beitrag lesen »

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Brief an Mutti

Montag, den 10. Juli 2006

Liebe Mutti,

DillreisHeute morgen beim Aufwachen war mein erster Gedanke: heute ist der 10. Juli, Dein Geburtstag! Die Erinnerung daran hat mir einen Stich versetzt, weil Du schon seit so vielen Jahren nicht mehr unter uns bist und wir Dich nicht mit Kerzen, Blumen und einem guten Essen im Kreis all Deiner Lieben gebührend feiern können. (Ich hätte Dir zu gern Dillreis und Hähnchen gekocht, weil Du das besonders gern mochtest!)

Aber dann überwog doch die Freude, dass Du vor 85 Jahren geboren wurdest und diese Welt durch Deine unverwechselbare Art bereichert hast und weiterhin bereicherst. Denn auch wenn Dein Körper, dessen Kräfte durch die Krankheit völlig aufgezehrt waren, schließlich wieder zum Staub zurückkehren, in seine Bestandteile zerfallen mußte, so lebt und wirkt doch Deine Seele weiter. Sie ist ein Zeichen Gottes, ein Geheimnis, das wir nie werden ergründen können. Aber soviel ist uns in den Heiligen Schriften verheißen: die Seele ist nach ihrer Trennung vom Leib von allen körperlichen Leiden und Gebrechen befreit und befindet sich auf einer ewigen Reise zu ihrem Schöpfer – einem Vogel gleich, der seinen Käfig verlassen hat und sich ungehindert in die höchsten Höhen emporschwingen kann. Den ganzen Beitrag lesen »

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