Archiv der Kategorie Fasten

Mein erstes Fasten

Dienstag, den 1. April 2008

Erdbeere macht Fasten schwer... :-)Aiaiaiaiai das war eine Erfahrung…. vom 2. bis 21. März habe ich zum ersten Mal gefastet!

Da ich nun endlich 15 bin und mich im Dezember zum Bahai erklärt habe, fiel das Gebot des Fastens erstmals für mich an. Das bedeutete für mich jeden Morgen ungefähr um 6 Uhr aufzustehen, um für den gesamten Tag bis Sonnenuntergang zu essen. Anfangs war dies für mich eine riesige Umstellung, da ich in der Schule nicht mehr das geliebte Pausenbrot zu mir nehmen konnte…!! Überdies wurde mir natürlich das ein oder andere mal in der Schule etwas vorgegessen… doch nach einiger Zeit hatte ich mich an solche Sachen gewöhnt und mir trotzdem ein Twix oder ähnliches fürs abendliche Fastenbrechen beim Schulkiosk gekauft. Den ganzen Beitrag lesen »

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Naw Ruz und Buddhismus…

Freitag, den 21. März 2008

Buddha-StatueJa, liebe LeserInnen, dies ist für das Naw-Ruz-Fest eine eigenwillige Kombination. Natürlich gibt es einen Grund, weshalb ich das große Bahá’i-Fest mit Buddhismus in Verbindung bringe. Den Grund finde ich amüsant, daher teile ich es sehr gerne mit allen LeserInnen. Wie Sie/Ihr ja alle wisst, sind die schönsten Gesichtsfalten, die Lach– und Schmunzelfalten.

NAW RUZ!Mein zweites Jahr als Bahá’i nähert sich dem Dritten und ich wachse so ganz langsam, meinem Alter entsprechend ☺ (Jg. 1959), in das Bahá’i-Leben hinein. Und so erlebte ich die Fastenzeit, im Jahr 2008 bewusster… als im vergangenen Jahr. Aber jetzt stelle ich endlich die Verbindung von Naw Ruz und Buddhismus her. Den ganzen Beitrag lesen »

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früh morgens in der Fastenzeit

Donnerstag, den 6. März 2008

MorgenrotNormalerweise stehe ich morgens nie früh auf, habe den Sonnenaufgang wohl zum letzten Mal während der letzten Fastenzeit erlebt ;-) Doch denke ich mir in diesen Tagen immer wieder, wie wunderschön es eigentlich ist, morgens vor der Sonne aufzustehen und beim Frühstück den knallroten Himmel zu beobachten. Nach dem Frühstück dann in Ruhe beten und nachdenken, den Tag in Gedanken schon mal gestalten. Sich neue Dinge vornehmen, innere Knoten lösen, geistige Wege beschreiten, neuen Mut und neue Kraft entwickeln. Keine Hetze, kein Gerenne – sondern innere Ruhe und Muße…
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Warum wir fasten und beten

Sonntag, den 2. März 2008

Heute hat die neunzehntägige Fastenzeit begonnen. Anlass zur Reflexion.

Schritte

Baha’u’llah stellt in seinen Lehren das praktische Miteinander in den Mittelpunkt. Dem Mitmenschen zu dienen, das Allgemeinwohl zu fördern, Fortschritt und Frieden zu sichern — das ist der Hauptzweck der Religion. Auf den ersten Blick könnte man da meinen, dass Transzendenz und Spiritualität in Lehre und Praxis der Bahai keine Rolle spielen. Man neigt dazu, den Bahai-Glauben auf eine Soziallehre zu reduzieren. Das aber ist zu kurz gegriffen.

Baha’u’llah lehrt, dass der Mensch mehr ist als Materie, dass der Geist dem Körper das Leben gibt, der Geist den Körper bestimmt und erfüllt, so wie das Sonnenlicht die Dinge der Welt vor unseren Augen sichtbar macht. Die Wirklichkeit Gottes ist die Welt der Vollkommenheit. Sie ist das Licht, das alle Dinge erleuchtet.
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Naw Ruz!

Sonntag, den 19. März 2006

FrühlingMorgen ein letztes Mal hungern und dürsten (jedenfalls in diesem Jahr): dann ist die Fastenzeit vorüber und mit dem letzten — in aller Regel mit der ganzen Gemeinde gemeinsam gefeiertern — Fastenbrechen beginnt für die Bahai das neue Jahr, Naw Ruz, das am selben Abend fröhlich ausgelassen gefeiert wird. Es passt in die Jahreszeit, mit dem langsamen Erblühen des Frühjahrs beginnt auch eine neue Zeit für jeden einzelnen.

Der Hauch Seiner Güte

Sonntag, den 12. März 2006

Windhauch“O Sklave dieser Welt! Zu mancher Morgenstunde wehte der Hauch Meiner Güte über dich hin und fand dich tief schlafend auf dem Lager der Achtlosigkeit. Weinend über deine Lage kehrte er zurück, woher er gekommen.” (Bahaullah, DIE VERBORGENEN WORTE)

Dieses Zitat öffnet mir jeden Morgen während der Fastenzeit die Augen für eines der schönsten Geschenke: Den Hauch Seiner Güte, den ich beim frühen Aufstehen ganz besonders spüre. Ich habe mich als nicht-Bahai entschlossen das Fasten zu halten und bin sehr froh über diese Entscheidung. Die Herausforderung dieses Fastens liegt für mich nicht in dem Verzicht auf Essen und Trinken oder im frühen Aufstehen sondern für mein Fasten vor meinen nicht-religiösen Mitmenschen auf Arbeit, im Freundeskreis und in der Familie einzustehen. In diesen Augenblicken ist es schön zu wissen, dass einige Millionen Bahais zum selben Zeitpunkt ebenfalls fasten.

Ein Bericht aus der Fastenzeit

Donnerstag, den 9. März 2006

Latte MacchiatoIn zwanzig Minuten…..
…..werde ich einen Cafe Latte trinken, eine Portion Butter Chicken beim Inder holen, drei Liter Wasser und dann noch einen Cappucino trinken. Bis dahin werde ich diesen Artikel geschrieben haben und abspeichern. In zwanzig Minuten ist “ES” vorbei, ich werde keinen Hunger haben. Und das war es?

Abdu’l-Bahá erklärt, dass Fasten „ein Sinnbild von Gelüsten und eine Mahnung an diese“ ist. „Das heißt, wie sich jemand von Gaumenreizen enthält, soll er sich von Selbstsucht und selbstischen Begierden enthalten.“ Ein Sinnbild verleiht einem Wert, einem Prinzip oder Gedanken eine körperliche Hülle und hat dann einen hohen symbolischen Wert. So wird als Sinnbild der Hoffung der Anker, für den Frieden dient der Ölzweig als Allegorie. Für sich genommen sind es einfache körperliche Gegenstände, die vergehen und in verschiedenen Erscheinungen auftreten. Aus sich heraus können sie weder Hoffnung noch Frieden schaffen.

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