Archiv der Kategorie Spirituelle Themen
Dienstag, den 22. Juli 2008
Meine Tochter (ich nenne sie mal Julia) lernte im Chat (März 2007) einen Asiaten kennen (ihm gebe ich den Namen Romeo) ☺.
Im Sommer 2007, bekniete mich Julia sehr lange um meine Einwilligung für eine Reise nach Asien, da sie Romeo in seinem Land besuchen möchte und auch sein Land kennen lernen wollte. Zu Beginn sagte ich ein striktes „nein“, doch letztendlich sagte ich „ja“ zu der Reise, obwohl Julia, zu dem Zeitpunkt erst 17 Jahre jung war.
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Dienstag, den 1. April 2008
Aiaiaiaiai das war eine Erfahrung…. vom 2. bis 21. März habe ich zum ersten Mal gefastet!
Da ich nun endlich 15 bin und mich im Dezember zum Bahai erklärt habe, fiel das Gebot des Fastens erstmals für mich an. Das bedeutete für mich jeden Morgen ungefähr um 6 Uhr aufzustehen, um für den gesamten Tag bis Sonnenuntergang zu essen. Anfangs war dies für mich eine riesige Umstellung, da ich in der Schule nicht mehr das geliebte Pausenbrot zu mir nehmen konnte…!! Überdies wurde mir natürlich das ein oder andere mal in der Schule etwas vorgegessen… doch nach einiger Zeit hatte ich mich an solche Sachen gewöhnt und mir trotzdem ein Twix oder ähnliches fürs abendliche Fastenbrechen beim Schulkiosk gekauft.
Kategorie Bahai werden, Gemeindeleben & Festtage, Jugend & Junioren, Leben als Bahai, Aus den Bundesländern, Fasten, Nordrhein-Westfalen | 1 Kommentar »
Freitag, den 21. März 2008
Ja, liebe LeserInnen, dies ist für das Naw-Ruz-Fest eine eigenwillige Kombination. Natürlich gibt es einen Grund, weshalb ich das große Bahá’i-Fest mit Buddhismus in Verbindung bringe. Den Grund finde ich amüsant, daher teile ich es sehr gerne mit allen LeserInnen. Wie Sie/Ihr ja alle wisst, sind die schönsten Gesichtsfalten, die Lach– und Schmunzelfalten.
NAW RUZ!Mein zweites Jahr als Bahá’i nähert sich dem Dritten und ich wachse so ganz langsam, meinem Alter entsprechend ☺ (Jg. 1959), in das Bahá’i-Leben hinein. Und so erlebte ich die Fastenzeit, im Jahr 2008 bewusster… als im vergangenen Jahr. Aber jetzt stelle ich endlich die Verbindung von Naw Ruz und Buddhismus her.
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Donnerstag, den 6. März 2008
Normalerweise stehe ich morgens nie früh auf, habe den Sonnenaufgang wohl zum letzten Mal während der letzten Fastenzeit erlebt
Doch denke ich mir in diesen Tagen immer wieder, wie wunderschön es eigentlich ist, morgens vor der Sonne aufzustehen und beim Frühstück den knallroten Himmel zu beobachten. Nach dem Frühstück dann in Ruhe beten und nachdenken, den Tag in Gedanken schon mal gestalten. Sich neue Dinge vornehmen, innere Knoten lösen, geistige Wege beschreiten, neuen Mut und neue Kraft entwickeln. Keine Hetze, kein Gerenne – sondern innere Ruhe und Muße…
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Sonntag, den 2. März 2008
Heute hat die neunzehntägige Fastenzeit begonnen. Anlass zur Reflexion.

Baha’u’llah stellt in seinen Lehren das praktische Miteinander in den Mittelpunkt. Dem Mitmenschen zu dienen, das Allgemeinwohl zu fördern, Fortschritt und Frieden zu sichern — das ist der Hauptzweck der Religion. Auf den ersten Blick könnte man da meinen, dass Transzendenz und Spiritualität in Lehre und Praxis der Bahai keine Rolle spielen. Man neigt dazu, den Bahai-Glauben auf eine Soziallehre zu reduzieren. Das aber ist zu kurz gegriffen.
Baha’u’llah lehrt, dass der Mensch mehr ist als Materie, dass der Geist dem Körper das Leben gibt, der Geist den Körper bestimmt und erfüllt, so wie das Sonnenlicht die Dinge der Welt vor unseren Augen sichtbar macht. Die Wirklichkeit Gottes ist die Welt der Vollkommenheit. Sie ist das Licht, das alle Dinge erleuchtet.
Kategorie Gebet und Meditation, Leben als Bahai, Andachtsversammlungen, Fasten | 1 Kommentar »
Montag, den 5. November 2007
verfasst von: Mona und Alina
11 Junior-Jugendliche trafen sich zum 6. Mal vom 21.09.07 bis 23.09.07
zum FFP in Kleinmachnow. FFP bedeutet Feuerflammenprojekt, es bezieht sich auf das Tablet an Ahmad.
Im Programm haben wir uns mit dem Thema „die Bahai Weltsicht“ beschäftigt. Unsere Leiter Christin Schaefer und Badi Aiff haben uns immer alles sehr gut erklärt. Am Freitagabend fingen wir noch mit einer kleinen Gruppenarbeit, die auch schon in das Thema einführte, an.
Kategorie Gemeindeleben & Festtage, Jugend & Junioren, Spirituelle Themen, Brandenburg | 0 Kommentar »
Dienstag, den 16. Oktober 2007
mit den Worten:
“Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.”
So begann die Rede bei der Beerdigung unseres guten Freundes. Wir durften an das Licht in seinen Augen denken, an sein Strahlen, seine Güte und Wärme und an seinen immer vorhandenen Humor. Für die Hinterbliebenen ist es immer schwierig, sich zu verabschieden. Für den, der gegangen ist, ist es nur ein “nebenan”.
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Sonntag, den 3. Juni 2007
Nun bin ich seit einem Jahr Bahá’i (seit Mai 2006) und konnte mich bei der ganzen Bahá’i-Bücher-Fülle nicht für ein Buch entscheiden, welches ich nun lesen wollte. Zuvor las ich „Ansprachen in Paris“, „Das Buch der Gewissheit“ und vor Wochen besorgte ich mir „Ährenlese“. Und ab und zu blätterte ich in „Die Bahá’i-Religion“.
Mein Problem war (jedenfalls wurde es für mich zunehmend ein Problem): Ich glaubte den Schriften und ich fühlte mich als Bahá’i, jedoch fand ich keinen persönlichen Zugang zu Bahá’u’lláh, zu seinem Sohn ‘Abdul’l-Bahá und zu Shoghi Effendi. Mir fehlte etwas. Ich konnte es (das Unbekannte) zunächst nicht artikulieren. Bahá’u’lláh als Person war mir irgendwie — fern.
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Sonntag, den 27. Mai 2007
Wie der Presse weithin zu entnehmen war, ist am 11. Mai Seine Hoheit Susuga Malietoa Tanumafili II, der König von Samoa, verstorben. Er war nach Queen Elizabeth II. jener lebende Monarch mit der längsten Amtszeit — und er war Bahai. Das Bahai-Nachrichtenportal One Planet und die offizielle Webseite der Bahai Deutschlands berichten Einzelheiten. Hier kann der geneigte Leser das Programm der Andacht nachlesen, die zu seinen Ehren im Haus der Andacht Samoas abgehalten wurde.
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Samstag, den 24. März 2007
nur Wände um mich herum
ich komme zur Ruhe
ich nehme die Stille wahr
ich beginne die Stille zu spüren
ich bin mit mir alleine
alleine mit mir
mein Atem wird hörbar
ich nehme mich wahr
Ruhe kehrt ein
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Freitag, den 23. März 2007
Kinderfragen können die schwersten des Lebens sein. Mit naivem Charme löchern sie uns nach dem wohin, woher, wieso und weshalb. Und dann kommt, ganz unschuldig die schwerste aller Frageb: »Wo geht Opa jetzt hin?« Nehmen wir an, Opa hat soeben das Zeitliche gesegnet — nun, was würden SIE sagen?
Wer will sich schon wirklich selbst eingestehen — und wieviel weniger noch vor den Kindern — dass man einfach keine eigene Antwort auf diese Frage hat. Dabei muss sie noch nicht einmal abschliessend sein. Deshalb kann es hilfreich sein, auf die Erklärung von Religionen zurückzugreifen.
Wie in allen anderen Weltreligionen, ist in der Bahai Religion das Verständnis vom Leben nach dem Tod eng verbunden mit der Frage nach der Natur der Seele und dem Sinn des Lebens.
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Donnerstag, den 28. September 2006
Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.
Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.
Dieses Gedicht hat gestern einer unserer Ruhi 1-Kurs Teilnehmer mitgebracht …
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Montag, den 11. September 2006
Zur Zeit schwirrt mir eine Frage durch den Kopf:
“Wohin geht mein Weg?”
Ihr kennt das. Wenn das Leben an einem Wendepunkt steht, geht es innerlich mal wieder ans Eingemachte.
Irgendeiner dieser grossen Fragen klopft hartnäckig an die Tür unseres Bewusstseins, um ihre Beantwortung einzufordern:
Wo möchte ich leben? Welchen Job ausüben? Wie liebe ich und werde geliebt? Welche Freunde tun mir gut? Welche Rolle spiele ich gesellschaftlich? Wie finde ich einen Partner bzw. führe eine gute Beziehung? Welche Werte sollen meinen Alltag bestimmen? Wie erziehe ich meine Kinder? Welchen Sinn hat mein Leben überhaupt?
Statt mich weiter mit solchen Gedanken im Kreis zu drehen, bin ich losgezogen, um Zitate von Bahaullah und Abdul-Baha zu suchen, über die ich meditieren und mit anderen beraten kann. Vor einigen Tagen stachen dann beim Lesen zwei Zitate von Bahaullah heraus, als ob sie sagen wollten: STOP! LIES MICH!
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Freitag, den 8. September 2006
Oft habe ich über das folgende Zitat von Bahaullah nachgedacht:
O Sohn des Seins!
Lege jeden Tag Rechenschaft vor dir ab, ehe du zur Rechenschaft gezogen wirst. Denn unangemeldet kommt der Tod, und dann mußt du deine Taten verantworten.
… und bin mir dabei nie schlüssig geworden, ob diese Worte mich eher mit Freude oder mit Sorge erfüllen sollten:
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Montag, den 10. Juli 2006
Liebe Mutti,
Heute morgen beim Aufwachen war mein erster Gedanke: heute ist der 10. Juli, Dein Geburtstag! Die Erinnerung daran hat mir einen Stich versetzt, weil Du schon seit so vielen Jahren nicht mehr unter uns bist und wir Dich nicht mit Kerzen, Blumen und einem guten Essen im Kreis all Deiner Lieben gebührend feiern können. (Ich hätte Dir zu gern Dillreis und Hähnchen gekocht, weil Du das besonders gern mochtest!)
Aber dann überwog doch die Freude, dass Du vor 85 Jahren geboren wurdest und diese Welt durch Deine unverwechselbare Art bereichert hast und weiterhin bereicherst. Denn auch wenn Dein Körper, dessen Kräfte durch die Krankheit völlig aufgezehrt waren, schließlich wieder zum Staub zurückkehren, in seine Bestandteile zerfallen mußte, so lebt und wirkt doch Deine Seele weiter. Sie ist ein Zeichen Gottes, ein Geheimnis, das wir nie werden ergründen können. Aber soviel ist uns in den Heiligen Schriften verheißen: die Seele ist nach ihrer Trennung vom Leib von allen körperlichen Leiden und Gebrechen befreit und befindet sich auf einer ewigen Reise zu ihrem Schöpfer – einem Vogel gleich, der seinen Käfig verlassen hat und sich ungehindert in die höchsten Höhen emporschwingen kann.
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