Archiv der Kategorie Presseschau

Titel Boell.de: Keine Bahai an Iraner Unis

Samstag, den 21. April 2007

Startseite Boell.deUnsere liebe Houda Algandouzi-Rafat hat für boell.de einen hervorragenden Beitrag zur Situation der Bahai-Studenten im Iran verfasst, den ich nur allen zur Lektüre wärmstens anempfehlen kann. Zurzeit findet sich der Link zum Artikel auf der Startseite von boell.de!

Wir haben den Text natürlich für unsere geneigten Leser auch hier:

Deutschlandradio Kultur sendet Bahai-»Wort zum Tag«

Donnerstag, den 19. April 2007

Am Sonntag, den 22. April — dem 2. Ridvan-Tag — sendet das Deutschlandradio Kultur um 6.56 Uhr (also nur für Frühaufsteher ;-) ) ein von den Bahai gestaltetes »Wort zum Tag«. Wer also so früh auf ist, dem sei der Beitrag anempfohlen — und der sei gleichzeitig gebeten, hier beizeiten darüber zu berichten! Die Frequenzen, auf denen Deutschlandradio Kultur empfangen werden kann, lassen sich hier nachschlagen.

Nicht nur für Frauen: Brigitte.de empfiehlt Bahai-Gärten in Haifa

Dienstag, den 10. April 2007

Brigitte.de GeheimtippIn der Rubrik »Geheimtipp« empfiehlt Brigitte.de zurzeit einen Besuch der Bahai-Gärten. Ob es sich bei den Gärten tatsächlich nur um einen »Geheimtipp« handelt — viele Touristen besuchen Haifa allein wegen seiner »Hängenden Gärten« — ob jedenfalls etwas, das bei Brigitte steht, überhaupt noch geheim sein kann, mag hier dahinstehen. Erfreulich ist jedenfalls die Erwähnung der Gärten als »eine der schönsten Attraktionen, die Israel zu bieten hat«, zusammen mit dem schönen Photo, und der kleine Einführungstext, der fast keine Fehler enthält ;-)

Bad Mergentheim: Gedenkstein zu Ehren Abdul-Bahas gesetzt

Dienstag, den 10. April 2007

Gedenkstein in Bad MergentheimAuf den Tag genau 94 Jahre nach dem historischen Besuch Abdul-Bahas in Bad Mergentheim im April 1913 wurde am 7. April im Kurpark unweit der Tauber in Bad Mergentheim ein Gedenkstein enthüllt, der an diesen Besuch erinnert. Einen solchen Gedenkstein gab es — von 1916 bis 1937 — schon einmal, aber er wurde von den Nationalsozialisten zerstört. (Rechts ein Bild von dem noch verhüllten Gedenkstein [gefunden auf bahai.de] — wer ihn in voller Pracht sehen will, muss schon selbst hinfahren ;-) ).

Heute kann man von der Feierlichkeit zur Enthüllung dieses Gedenksteins einen schönen Bericht unter dem freundlichen Titel »Eine beispielhaft tolerante Religion« in den Fränkischen Nachrichten lesen. Und natürlich auch im Folgenden bei uns! Außerdem gibt’s einen lesenswerten Bericht bei OnePlanet (wer hier schaut, kann sich übrigens die Fahrt ins wunderschöne und von Abdul-Baha wegen seines Klimas gelobte Bad Mergentheim sparen — es gibt ein Bild vom enthüllten Stein).

Eine beispielhaft tolerante Religion
Bahá’i-Gemeinde setzte im Kurpark Gedenkstein zu Ehren von Abdu’l Bahá

Bahai-Schulkinder im Iran misshandelt

Montag, den 9. April 2007

Iranische FlaggeDie erschreckenden Nachrichten aus dem Iran reißen nicht ab: jetzt wendet sich der blinde Fanatismus der iranischen Regierung gegen die Schwächsten der Gesellschaft: die Kinder. Allein im letzten Monat wurden über 150 Vorfälle von Schikane, Verunglimpfungen, Demütigungen und Misshandlungen durch Lehrer und Schulbeamte gegen Schüler aller Altersgruppen bekannt. Im schlimmsten Fall wurde ein Kind mit verbundenen Augen geschlagen. Grund: ihre Zugehörigkeit zur Bahai-Gemeinde.

Die Nachricht über diese ungeheuerlichen Vorfälle verbreitet sich nur recht zögerlich. Neben den üblichen Quellen der Bahai (offizielle deutsche Website | englischsprachiger »Bahai World News Service) widmet der Wiener Standard in seiner heutigen Ausgabe dem Thema seine Aufmerksamkeit. Wie immer kann der Text auch gleich hier bei uns gelesen werden:

Angehörige der Bahai-Religion systematischer Verfolgung ausgesetzt
Auch Schulkinder im Visier — Bahai gelten als ungeschützte Ungläubige

Kleine Anfrage zur Lage der Bahai in Ägypten im Deutschen Bundestag

Dienstag, den 3. April 2007

Aegyptische FlaggeDie Fraktion der Grünen im Deutschen Bundestag hat nach einer heute veröffentlichten Mitteilung des Aktualitätendienstes »heute im Bundestag« (hib) am 22.3.2007 eine kleine Anfrage in den Deutschen Bundestag eingebracht, mit der sie Informationen über die Lage der Bahai in Ägypten und die Haltung der Bundesregierung zu dieser Frage erbittet (BT-Drucksache 16/4815 | englische Übersetzung hier). Wir sind bemüht, hier auch die Antwort der Bundesregierung zu veröffentlichen, sobald sie verfügbar ist.

Der Einfachheit halber kann der volle Text der kleinen Anfrage natürlich auch hier gelesen werden:

Deutscher Bundestag Drucksache 16/4815
16. Wahlperiode 22. 03. 2007

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Volker Beck (Köln), Marieluise Beck (Bremen), Alexander Bonde, Dr. Uschi Eid, Thilo Hoppe, Ute Koczy, Kerstin Müller (Köln), Winfried Nachtwei, Omid Nouripour, Claudia Roth (Augsburg), Rainder Steenblock, Jürgen Trittin und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Menschenrechtliche Lage der Baha’i in Ägypten

Englische Neujahrswünsche

Freitag, den 23. März 2007

In England sind die Spitzenpolitiker aufmerksam genug, um auch den dortigen Bahai zum Neujahrsfest (Naw Ruz) regelmäßig freundliche Glückwünsche zu übersenden. Bis das auch in unserem schönen Land eines Tages passiert, müssen wir uns an den englischen Texten laben ;-) , die ich niemandem vorenthalten möchte.

Zunächst die diesjährigen Wünsche des Premierministers Tony Blair:

BlairMESSAGE FROM THE PRIME MINISTER, THE RT HON. TONY BLAIR MP

March 2007

It gives me great pleasure, once again, to send my best wishes to the Bahai

27 Jahre Verfolgung — und keine Hoffnung auf Besserung

Freitag, den 16. März 2007

Vor einigen Tagen bin ich auf diesen (englischen) Filmbeitrag bei Google Video aufmerksam geworden, der 27 Jahre alt ist. Er dokumentiert die Verfolgung der Bahai im Iran. Der erschütternde Bericht erzählt von Hinrichtungen ebenso wie vom Ausschluss der Bahai von Schulen, Universitäten, dem öffentlichen Dienst und vielem mehr. Er enthält die lächerlichen, ja geradezu höhnischen Begründungen des damaligen iranischen Botschafters bei den Vereinten Nationen, die für die blutigen Progrome an den Bahai im Iran — bis heute — herhalten müssen. Seit 27 Jahren hat sich an all dem nichts geändert. Das treibt mir wirklich die Wut in den Bauch.

Wenn ich dieser Tage darum werbe, dass man — Politiker, Professoren, Medien — sich für die Bahai im Iran einsetzen möge, dann bekomme ich gleichsam zwischen den Zeilen immer wieder zu hören, dass sich die Situation doch gebessert habe — hingerichtet werde ja niemand mehr. Und dass die jungen Bahai von Schule und Universitäten ausgeschlossen werden, sei ohne Zweifel bedauerlich, aber… jedenfalls habe man derzeit andere Prioritäten.

FAZ-Leitartikel über die Schwierigkeiten des Islam mit den Bahai

Mittwoch, den 21. Februar 2007

FAZHier nur ein kurzer Hinweis auf den zweiten der beiden heutigen Leitartikel der F.A.Z. (von Wolfgang Günter Lerch), der unter anderem auf Schwierigkeiten hinweist, die der Islam mit den Bahai hat, und diese einleuchtend begründet. Überhaupt ein sehr interessanter Beitrag, der jedem zur Lektüre empfohlen sei!

Karneval in Hamburg: »Bahai!«

Dienstag, den 20. Februar 2007

KarnevalIm Hamburger Abendblatt kann man heute nachlesen, dass der Schlachtruf der dortigen Narren nicht Alaaf oder Helau ist, sondern BAHAI! :-) Da würde auch bei mir große Stimmung aufkommen. Wenn der Karneval dann irgendwann auch ganz im Norden angekommen ist und in Flensburg oder auf Sylt gefeiert wird, dann dürfte, schriebe man die gegenwärtige Entwicklung fort, der Freudenruf wohl RUUUUHIIIII sein — das lässt sich wie alle anderen Rufe jedenfalls gut dehnen und schreien. Probiert’s doch mal aus, beim nächsten (kostümierten!) Nachbarschaftsbesuch oder Ruhi-Kurs…

Westdeutsche Zeitung über Dormagener Bahai

Donnerstag, den 11. Januar 2007

Ein schöner Artikel über die Dormagener Bahai-Gemeinde ist gestern, am 10.1.2007, in der »Westdeutschen Zeitung« erschienen. Fiona Missaghian-Moghaddam hat wohl ein Interview gegeben — wer sie z.B. von den Tagungen der Gesellschaft für Bahai-Studien kennt (siehe z.B. unseren Beitrag »Bahai-Studien: Jahrestagung«), mag also nachlesen, was sie zu sagen hat! :-)

Dormagen: Eine Religion ohne Priester oder Prediger
von Barbara Ochs

Spiegel-Leser wissen mehr…

Freitag, den 5. Januar 2007

Werbung im "Spiegel": Bahai-Gärten in Haifa… zumindest, wenn sie aufmerksam die Werbung studieren.

Nebenstehend abgebildete Seite ist zu finden in der Spiegel-Ausgabe 49/2006, auf Seite 23.

Also: Israel ist wohl eine Reise wert… ;-)

Wunderschön!

Bahai in Salzburg

Samstag, den 30. Dezember 2006

SalzburgUnd BAHAI EINBLICKE entwickelt sich doch zur Presseschau… (und dann auch noch zu einer teils österreichischen!). Zumindest finde ich diese Beiträge selbst immer so interessant und erfreulich, dass ich sie niemandem vorenthalten möchte. Und sie sind ja auch immer recht persönlich und zeigen das bunte Mosaik »Bahai-Gemeinde«, gewähren also auf ihre Art »Einblicke«. Feedback erwünscht — wenn ich mit dem Posten von Zeitungsartikeln aufhören oder weitermachen soll (und für sonstiges Lob ;-) ) genügt eine E-Mail!

Beitritt per Postkarte
Bahá’í-Gemeinde in Salzburg: 50 Mitglieder
Salzburger Nachrichten • 29. Dezember 2006 • »Chronik«

Eva Hammerer, Salzburg (SN). Kerstin Nordt ist seit drei Jahren bekennende Bahá’í. Die gebürtige Deutsche trat vor Jahren aus der Kirche aus. Schon während ihrer Studienzeit war Nordt vom Gedankengut der Bahá’í-Religion fasziniert. Kennen gelernt hatte sie die Glaubensrichtung durch ihre beste Freundin.

FOCUS-Interview mit Prof. Peseschkian

Donnerstag, den 28. Dezember 2006

Peseschkian VerdienstkreuzEinen wunderschönen guten Tag allerseits! Ich will EINBLICKE zwar nicht zu einer Presseschau machen, denn eigentlich soll’s ja um persönliche Eindrucke/Erfahrungen/… als und mit Bahai, in der Gemeinde und dergleichen gehen — aber ich kann nicht widerstehen, weil sicher viele interessiert, dass der FOCUS in seiner Printausgabe 48/2006 in der Rubrik “MODERNES LEBEN” (also ganz passend!) ein Interview mit Professor Peseschkian, dem Begründer der »modernen positiven Psychotherapie«, veröffentlicht. In der Info über ihn steht auch, dass er Bahai ist. Für Interessierte ist der Beitrag als PDF-Datei hinterlegt.

CDU-Fraktion setzt sich für Bahai im Iran ein

Donnerstag, den 21. Dezember 2006

Iranische FlaggeEben entdeckt: eine Presseerklärung der Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Erika Steinbach MdB zur Verfolgung der Bahai im Iran: