Archiv der Kategorie Presseschau
Iran: Medienhetze und Zerstörung von Privatbesitz der Bahai
Montag, den 4. August 2008
Am 01. August veröffentlichte der Kolumnist “WELT — Debatte” Wahied Wahdat-Hagh unter dem Titel “Medienhetze gegen Angehörige der Bahai – Religion“ folgenden lesenswerten Artikel zur derzeitigen Situation der Bahai im Iran:
Medienhetze gegen Angehörige der Bahai Religion
Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE 01.08.2008 – 13.15 Uhr
Mit skrupellosen propagandistischen Lügen und Verschwörungstheorien hetzen die iranischen Medien gegen die Bahai. Religiöse Fanatiker fühlen sich davon angesprochen und stecken Wohnhäuser einfacher Baha´i-Familien in Brand. Der Anti-Bahaismus ist ein Bestandteil der staatlichen Doktrin der totalitären Diktatur.
US-Repräsentantenhaus verurteilt die Verfolgung der Bahai im Iran
Montag, den 4. August 2008Mona’s Dream wird produziert
Donnerstag, den 31. Juli 2008
Diese Woche gaben mehrere Quellen im Internet bekannt, dass Mel Gibson zusammen mit Jack Lenz den Film Mona’s Dream produzieren wird. Insgesamt wird das Projekt auf 10 Mio $ geschätzt, die von Mel Gibson Icon Productions Filmgesellschaft bereitgestellt werden.
Der kanadische Musiker und Komponist, Jack Lenz, wurde vor einigen Jahren gefragt, ob er mit Mel Gibson zusammen an der Filmmusik von „Die Passion Christi“ mitarbeiten möchte. Lenz verbrachte mehrere Jahre damit um die Welt zu reisen und nach antiken Instrumenten, Kulturen und ihrer Musik zu suchen, um die Musik historisch so nah wie möglich für Mel Gibsons Meisterwerk nachzubilden. Es wurde angenommen, dass er als Komponist des Films im Abspann genannt wird, aber Mel Gibson und seine Mitarbeiter gaben John Debney diese Rolle. Trotzdem setzte Lenz seine Arbeit am Projekt fort und konnte viele Originaltitel und Musikstücke in den Film einbringen.
SWR berichtet über Verfolgung der Bahai im Iran
Montag, den 14. Juli 2008Bereits am 19.05.08 berichtete der Südwestdeutsche Rundfunk in seiner Sendung “Religion, Kirche und Gesellschaft” über die Verfolgung der Bahai unter dem Titel “Iran drangsaliert Religionsgemeinschaft der Bahai – sechs Mitglieder festgenommen” (Kommentator: Ulrich Pick). Der Deutschlandfunk übernahm diese Sendung und brachte sie im Rahmen des Programms “Tag für Tag” am 23.05.08 zum Thema “Verfolgung der Bahai im Iran”.
Es geht in der Sendung unter anderem um die Verhaftung der 6 führenden Bahai im Iran im Mai 2008.
Wer sich die Sendung anhören möchte, braucht den RealPlayer (funktioniert am Besten mit dem Internet Explorer), der Beitrag beginnt ab Minute 06:40
Heilige Stätten gehören zum Weltkulturerbe
Mittwoch, den 9. Juli 200819 Stätten wurden heute von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, darunter der Schrein des Bab und das Grabmal Bahaullahs in Israel, Pilgerziele von rund sieben Millionen Bahai weltweit.
Irgendwo liegen die gemeinsamen Wurzeln
Dienstag, den 22. April 2008
Am Sonntag trafen im Haus der Jugend viele verschiedene Religionen aufeinander: Islam, Bahai-
Mit allerlei verschiedenen Essen und Getränken wurden die Gäste des dritten Tags der Religionen im Haus der Jugend am Buffet begrüßt. In entspannter, geselliger Atmosphäre ging es dann aber inhaltlich so richtig zur Sache, nämlich: “gegennebenmiteinander” – so das Motto des Tages.
Ein Forum gegen religiöse Alleinvertretungsansprüche
Mittwoch, den 2. Januar 2008
Frieden und Gerechtigkeit sind die Dinge, die sich das “Forum Religionen und Weltverantwortung” zur Aufgabe gemacht hat. Initiiert wurde dieses Forum hauptsächlich von badischen Theologen, ausgegangen sind sie dabei vom “Appell aus Baden” des Jahres 2006, den rund 100 Kirchenmitglieder unterschrieben haben. In diesem wird die Christenheit aufgefordert beim christlich-islamischen Gespräch auf Alleinvertretungsanspräche und Missionierungsversuche zu verzichten. Einige Verfasser dieses Appells: die Theologen Gerhard Liedke (Heidelberg) und Gottfried Gerner-Wolfhard (Karslruhe) sind zugleich im Lenkungskreis des neuen Forums. Liedke spricht darüber, dass sich das Forum auf die abrahamitischen Religionen, zu denen Judentum, Islam, Christentum und Bahai zählen, konzentrieren wird.
Niederländische Radiostation bringt Sendung über Situation der Bahá’í in Ägypten
Freitag, den 14. Dezember 2007
Die Radiostation “Radio Netherlands Worldwide” produzierte letzte Woche einen Aufmacher zur religiösen Freiheit in Ägypten, besonderes Augenmerk lag dabei auf der Bahá’í-Gemeinde. Es wurde die Geschichte eines ägyptischen Bahá’í erzählt, der berichtete, was passierte, als er in ein Regierungsbüro in Kairo ging und einen Personalausweis beantragte. Dieser wurde ihm verweigert. Ohne diesen kann er keine Arbeit annehmen, keine Ausbildung beginnen, kein Konto bei einer Bank eröffnen oder einen Führerschein machen.
Man kann sich die Sendung online auf der englischen Seite des Radiosenders hier anhören: www.radionetherlands.nl/thestatewerein/
Eine Bahai sprach vor den Vereinten Nationen über Verständigung zwischen den Religionen
Samstag, den 8. Dezember 2007
Am 4. und 5. Oktober diesen Jahres traf sich die Generalversammlung der Vereinten Nationen zu ihrem ersten formalen Dialog auf höchster Ebene. Die Themen handelten von interreligiösem und interkulturellem Verständnis und Zusammenarbeit vor allem Freiheit der Religion und des Glaubens, und die Notwendigkeit von Respekt für die Vielfältigkeit der Religionen und Kulturen. Den Hintergrund für diese Versammlung bildete die am 20.Dezember 2006 veröffentlichte Resolution “Förderung des Dialogs, der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen den Religionen und Kulturen zu Gunsten des Friedens” (A/RES/61/221).
Mitra Deliri aus Tansania war als Vertreterin der Internationalen Bahaigemeinde zu einem Vortrag eingeladen worden. Sie sprach darüber, dass in ihrem Land “große christliche und muslimische Gemeinden Seite an Seite zusammenleben, untereinander heiraten und die jeweils anderen religiösen Feiertage mitfeiern”.
Iran: Schon wieder Bahai verhaftet
Mittwoch, den 28. November 2007
In der hier nun schon mehrfach zitierten Kolumne von Wahied Wahdat-Hagh in DIE WELT – Debatte müssen wir folgende erschütternden Nachrichten lesen. Wann hat all das endlich ein Ende?!!
Frau Haleh Rouhi und Frau Raha Sabet, zwei Frauen der Baha´i-Gmeinde in Schiras und ein junger Mann, die in einem privaten Sozialprojekt arbeiteten, wurden Anfang dieser Woche verhaftet. Ihnen wird lediglich die Arbeit in einem Sozialprojekt vorgeworfen. Die Projektmitarbeiter halfen armen Menschen in der Stadt Schiras. Grausam ist gegenwärtig der Druck auf Kinder aus Baha´i-Familien. Allein in Schiras wurden rund 17 Schüler und Schülerinnen von der Schule herausgeworfen, nur weil sie Baha´i sind. Besonders Mädchen aus Baha´i-Familien lernen früh von ihren Eltern die Gleichberechtigung der Geschlechter als ein Lebensprinzip.
Die berühmteste Fackel der Welt – getragen von einem Bahai
Samstag, den 24. November 2007
Der in Kolumbien geborene Luis Hong-Sanchez (14) ist einer der acht Ausländer in China, die als olympische Fackelträger ausgewählt wurden. 262 in China lebende Ausländer aus 47 Ländern und Regionen hatten sich um die acht Plätze im Fackellauf beworben. Das Olympische Feuer ist ein Symbol für den Frieden und die Verbundenheit zwischen den Völkern.
Iranische Politik gegen die Bahai — auf deutschem Boden!
Donnerstag, den 22. November 2007
Vergangene Woche hat der Kolumnist von “WELT — Debatte” Wahied Wahdat-Hagh unter dem Titel »Wenn Diktaturen in die deutsche Zivilgesellschaft hineinregieren« einen lesenswerten Beitrag zum Ausschluss der Bahai aus dem »Islamischen Forum Hamburg« bei WELT ONLINE veröffentlicht. Wir wollen ihn unseren geschätzen Lesern gern zur Kenntnis bringen.
WDR-Radio gedenkt Bahaullahs
Montag, den 12. November 2007Liebe Leser,
hier nun zwei Hinweise auf zwei Radiosendungen, die der Westdeutsche Rundfunk heute aus Anlass des 190. Geburtstages Bahaullahs ausgestrahlt hat:
WDR 2 Stichtag | WDR 5 ZeitZeichen
Es lohnt sich!
Schönen Ausklang eines schönen Feiertages wünscht
Emanuel
Roter Faden der Religionen
Freitag, den 9. November 2007
Folgendes Interview mit Marek Engel aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 1.11.2007 möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten:
Eigentlich ist Marek Engel Veranstaltungskaufmann. Privat hat es sich der 37-jährige jedoch zur Aufgabe gemacht, Angehörige verschiedener Religionen zusammen zu bringen. Der Grund: Nach seiner Überzeugung vermitteln viele Glaubensrichtungen ähnliche Botschaften – es gilt, diese zu entdecken und darüber zu sprechen.
















