Archiv der Kategorie Pilgerreise

Im Mittelpunkt des göttlichen Gnadenstroms – im Heiligen Land

Mittwoch, den 22. Oktober 2008

Gruppe In den späten Abendstunden des 2. Oktobers machten sich fünf Freunde aus Potsdam für vier Tage auf die Reise zu dem für die Bahá’í Heiligsten Ort auf Erden: Bahji und Haifa in Israel.

“Heilige Stätten sind sicherlich Mittelpunkte des göttlichen Gnadenstroms, denn wenn man die erleuchteten Orte betritt, die den Märtyrern und heiligen Seelen verbunden sind, und ihnen körperlich wie geistig Verehrung erweist, wird des Menschen Herz von tiefer Empfindsamkeit bewegt.” Bahaullah, Kitáb-i-Aqdas

Bei einem Vorbereitungsseminar gemeinsam mit anderen Freunden aus unserer Gemeinde haben wir schon etwas von der Bedeutung und bezaubernden Schönheit dieser heiligen Orte hören dürfen, jedoch die wirkliche Pracht und Herrlichkeit dieser Orte kann man mit Worten kaum beschreiben.
Nach einer angenehmen Reise kamen wir ca um 4 Uhr nachts in Haifa an und konnten es kaum fassen endlich am Ziel zu sein.

Heilige Stätten gehören zum Weltkulturerbe

Mittwoch, den 9. Juli 2008

19 Stätten wurden heute von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, darunter der Schrein des Bab und das Grabmal Bahaullahs in Israel, Pilgerziele von rund sieben Millionen Bahai weltweit.

»Rat der Religionsoberhäupter in Israel« verurteilt Gewalt im Namen Gottes

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Israelische FlaggeWie man hier lesen kann, hat das israelische Außenministerium eine Pressererklärung zur ersten Zusammenkunft des »Rates der Religionsoberhäupter in Israel« veröffentlicht, derzufolge der Rat in einem Communiqué jegliche Gewalt im Namen Gottes ablehnt:

Nicht nur für Frauen: Brigitte.de empfiehlt Bahai-Gärten in Haifa

Dienstag, den 10. April 2007

Brigitte.de GeheimtippIn der Rubrik »Geheimtipp« empfiehlt Brigitte.de zurzeit einen Besuch der Bahai-Gärten. Ob es sich bei den Gärten tatsächlich nur um einen »Geheimtipp« handelt — viele Touristen besuchen Haifa allein wegen seiner »Hängenden Gärten« — ob jedenfalls etwas, das bei Brigitte steht, überhaupt noch geheim sein kann, mag hier dahinstehen. Erfreulich ist jedenfalls die Erwähnung der Gärten als »eine der schönsten Attraktionen, die Israel zu bieten hat«, zusammen mit dem schönen Photo, und der kleine Einführungstext, der fast keine Fehler enthält ;-)

Spiegel-Leser wissen mehr…

Freitag, den 5. Januar 2007

Werbung im "Spiegel": Bahai-Gärten in Haifa… zumindest, wenn sie aufmerksam die Werbung studieren.

Nebenstehend abgebildete Seite ist zu finden in der Spiegel-Ausgabe 49/2006, auf Seite 23.

Also: Israel ist wohl eine Reise wert… ;-)

Wunderschön!

WELT-Blog über Bahai

Mittwoch, den 20. Dezember 2006

Bahai-Terassen am Berg Karmel, HaifaShila, die bisweilen auch für BAHAI EINBLICKE schreibt, kommt auch in dem Blog-Beitrag der Hamburger Journalistin der Tageszeitung DIE WELT und Kulturwissenschaftlerin Kathrin Ludwig, 26, vor. Letztere lebt zurzeit für sechs Monate in Israel: sie studiert an der Tel Aviv University Kultur und Geschichte des Nahen Ostens. Gefördert wird ihr Aufenthalt in Israel durch das Stipendium »Trialog der Kulturen« der Herbert-Quandt-Stiftung. Shila und Kathrin trafen sich während Shilas Pilgerreise — das Folgende ist das Resultat, das in Kathrins Tagebuch nachzulesen ist:

»Der Schlüssel zur Lösung des Nahostkonflikts liegt in den Händen der Mütter,« sagte der Vater meiner Freundin Shila aus Hamburg vor wenigen Tagen zu mir. An seine Worte musste ich seitdem oft denken. Shila und ihr Vater sind Bahá’í und zu Besuch in Haifa, dem geistigen Zentrum der jüngsten Weltreligion.

Eine Pilgerreise in Deutschland

Dienstag, den 21. November 2006

— Der Geburtstag Bahaullahs in Leimen —

von Roswitha Greis

Sonntag, 12. November 2006, 14.00 Uhr. Der Rosensaal im Leimener Bürgerhaus füllt sich nach und nach mit einer großen Menschenmenge. Auf die etwa 150 Gäste wartet ein ganz außergewöhnliches und zutiefst berührendes Erlebnis. Sie werden eingeladen auf eine Reise durch Bahaullahs Leben. In Gruppen von 10 bis 15 Personen werden die Besucher von orientalisch gekleideten Fremdenführern nacheinander aus dem Saal geführt, während dort für die zurückgebliebenen Gäste ein wunderbares meditatives Programm geboten wird. Es besteht aus wunderschön vertonten und mit warmer und unter die Haut gehender Stimme vorgetragenen Zitaten und Gedichten zu Gitarrenbegleitung, einer Diashow mit Zitaten und hervorragend präsentierten Klaviervariationen.

Zu guter letzt wird der Frieden kommen…

Freitag, den 4. August 2006

Friedenstaube

Krieg lässt einen nie unberührt, egal wo er stattfindet. Aber dieser Krieg berührt uns Bahai wohl besonders — zusätzlich zu all den leider „üblichen“ Kriegsgreuel wird schließlich auch Haifa beschossen, der Ort an dem sich das Bahai-Weltzentrum befindet.

Auch wenn ich noch nie dort war, bedeutet mir dieser Ort viel — ich weiß noch wie ich bei der ersten Nachricht, dass auch Haifa beschossen wurde, zusammenzuckte, und gleich im Internet nachschaute, ob denn etwas getroffen wurde.

Ich glaube ich habe noch nie einen Krieg so genau verfolgt — habe immer irgendwann aufgehört und nur noch die Überschriften gelesen, weil mich die Details zu sehr verstörten. Diesmal verstören mich die Details mindestens genauso und dennoch muss ich den Krieg verfolgen — irgendwie fühle ich mich das erste mal wirklich „involviert“. In meinen Lebzeiten war Deutschland oder andere Orte und Menschen, die mir Nahe stehen zum Glück noch nie in einen Krieg verwickelt und ich kenne dieses Gefühl der Angst nicht. Und jetzt sitze ich hier in Sicherheit im fernen Deutschland und der Krieg fühlt sich näher an als jemals zuvor, und alles was ich tun kann ist für Frieden beten und positiv denken.

Bahai in Haifa

Mittwoch, den 2. August 2006

Weil ich immer wieder höre, diese Artikel seien nicht bekannt, hier für alle Interessierten zwei Presseartikel, die vor rund zwei Wochen zur Situation der Bahai in Haifa erschienen sind:

Und der Einfachheit halber hier auch als PDF: Yahoo!/AFP und Jerusalem Post

Einige Blogs aus Haifa (danke, George):

Pilgerreise Januar/Februar 2006

Donnerstag, den 1. Juni 2006

Dieser Bericht wurde schon im Vorfeld für unsere Gemeinde und Freunde verfasst. Er wird in leicht geänderter Form hier wiedergegeben. Dominik

Schrein des Bab, Haifa/IsraelSchon seit einiger Zeit wollten Vera und ich euch von unserer Pilgerreise erzählen. Wenn dies auch kein umfassender Bericht werden soll, so möchten wir euch doch einen kleinen Einblick in unsere Erlebnisse geben. Natürlich ist es klar, dass Erlebnisse dort immer individuell und subjektiv empfunden werden. Deshalb möchten wir doch jedem ans Herz legen, die Pilgerreise selbst zu unternehmen. Wir sind beide sicher, dass sie das Leben jedes Einzelnen doch sichtbar und eingreifend beeinflussen und verändern kann. Es ist auch irgendwie unmöglich, alle Eindrücke wiederzugeben. Auch jetzt noch verarbeiten wir beide die Eindrücke von dort und zehren von den uns dort geschenkten Kräften.

Im Folgenden also einige Eindrücke von der Pilgerreise.