Freunde treffen, im üblichsten zu Hause vor der Kiste etwas zwischen die Zähne schieben, ins Bett fallen. Und morgen wieder. Und dann wieder und wieder, bis Wochenende ist. Da ersetzt das Einkaufen die Schufterei. Kann das alles sein?
Der Mensch besteht doch aus soviel mehr als nur müde oder hungrig sein. Also deshalb: »Liebes Seelenleben, ich weiß, du bist dir zu schade dafür, laut zu schreien, aber bevor du verhungerst, solltest du dich deutlicher bemerkbar machen.« Da stoßen wir auch schon an die Grenzen des Möglichen: Zeit. Wann nur ist davon etwas übrig?
Bahaullah hat dafür drei einfache Lösungen. Die ersten zwei kosten nicht viel, die dritte keine zusätzliche Zeit:
»Lest jeden Morgen und jeden Abend in den Heiligen Schriften,« empfiehlt Er uns. Das gibt einerseits einen Input für den Tag und lässt uns an andere Dinge als nur den Job denken. Das Lesen am Abend hilft uns anderseits, die Dinge zu verarbeiten und zu relativieren: Was ist wirklich wichtig? Doch nicht tatsächlich, dass Kollegen oder Freunde kritisieren und glauben, es besser zu wissen.