Leipziger Uni-StudentInnenrat protestiert gegen Diskriminierung der Bahai im Iran
Dienstag, den 6. März 2007
Die Vertretung der Studierenden der Leipziger Universität hat in einem Offenen Brief gegen die Diskriminierung der Bahá’í beim Hochschulzugang im Iran protestiert. In dem Brief, der an den Obersten Rechtsgelehrten der Islamischen Republik und an den Minister für Wissenschaft gerichtet ist, beklagen die Studenten die Verweigerung des Rechts auf Bildung für angehörige des Bahai-Glaubens im Iran.
»Im Rahmen seiner Aufgabe zur Pflege der internationalen Beziehungen zwischen StudentInnen verurteilt der StudentInnenRat der Universität Leipzig hiermit die Verweigerung des Rechts auf höhere Bildung auf Grund von Religionszugehörigkeit durch die iranische Regierung«, schreiben die Leipziger in dem Offenen Brief und verweisen auch darauf, dass der Iran die Internationale Erklärung der Menschenrechte mit unterzeichnet hat.
Der Leipziger StudentInnenrat fordert das gleiche Recht auf höhere Bildung für alle Menschen im Iran und appelliert mit dem Brief an die Regierung der Islamischen Republik Iran, die Diskriminierung der Bahá’i bei der Aufnahme eines Studiums zu beenden und den Hochschulzugang unabhängig von der Religionszugehörigkeit zu gewährleisten.
















