Archiv der Kategorie Nordrhein-Westfalen

Podiumsgespräch in Münster: Tatort Iran

Mittwoch, den 24. Juni 2009

Hinschauen rettet Leben

Die Unterdrückung und Verfolgung der Bahai

Die Bahai -Gemeinde Münster lädt herzlich zu einem Podiumsgespräch am 26. Juni 2009

um 19:00 in der Aula im Schloss ein.

tatort iran

Moderation:

Isabel Schayani, Redaktion Monitor, WDR

Gäste:

Winfried Nachtwei, Mitglied des Bundestags
Christoph Strässer, Mitglied des Bundestags
Prof. Dr. Sternberg, Mitglied des Landtags
Prof. Dr. Ingo Hofmann, Baha’i-Gemeinde Deutschland
Dr. Kajo Schukalla, Gesellschaft für bedrohte Völker
Attiyeh Allahverdi-Gordji und Heinz-Peter Spröde

Musikalisches Rahmenprogramm:
Pablo Held, Westfalen Jazz Preis 2009
und Peter Held
Der Abend steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann.
Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Ausländerbeirat der Stadt Münster, Gesellschaft für bedrohte Völker, Amnesty International.

Mein erstes Fasten

Dienstag, den 1. April 2008

Erdbeere macht Fasten schwer... :-)Aiaiaiaiai das war eine Erfahrung…. vom 2. bis 21. März habe ich zum ersten Mal gefastet!

Da ich nun endlich 15 bin und mich im Dezember zum Bahai erklärt habe, fiel das Gebot des Fastens erstmals für mich an. Das bedeutete für mich jeden Morgen ungefähr um 6 Uhr aufzustehen, um für den gesamten Tag bis Sonnenuntergang zu essen. Anfangs war dies für mich eine riesige Umstellung, da ich in der Schule nicht mehr das geliebte Pausenbrot zu mir nehmen konnte…!! Überdies wurde mir natürlich das ein oder andere mal in der Schule etwas vorgegessen… doch nach einiger Zeit hatte ich mich an solche Sachen gewöhnt und mir trotzdem ein Twix oder ähnliches fürs abendliche Fastenbrechen beim Schulkiosk gekauft.

»Lebendig und kräftig und schärfer«

Montag, den 11. Juni 2007

Der Kirchentags-HaifischDie Bahai auf dem 31. Evangelischen Kirchentag in Köln

Bereits das über 500 Seiten starke Programm war verheissungsvoll: Neben Gottesdiensten, Gebeten und Bibelarbeiten umfaßte es Vorträge, Podien, Arbeitsgruppen und Diskussionen zu drei großen Themenbereichen: dem Menschen, der Gemeinschaft, der Welt. Auch Musik, Kunst und Kultur sowie Events unter freiem Himmel kamen nicht zu kurz. Ein Markt der Möglichkeiten, bei dem man sich über unzählige kirchliche und karitative Institutionen, sowie Projekte und Initiativgruppen informieren konnte, und ein reichhaltiges Angebot zur Begegnung, Beratung und Hilfe rundeten das Programm ab. So war sicher an jedem Tag für jede Person ein passendes Angebot dabei — leider auch oft mehrere interessante Veranstaltungen parallel, so dass die Qual der Wahl groß war!

Hauskonzert mit mystischen Texten

Montag, den 12. März 2007

— von Sophie Hoerster (11 Jahre, Münster) —

Die Sieben TaelerFreitagabend um 20.30 Uhr. Es herrscht andächtige Stille im Raum der Bahaigemeinde Münster. Charlotte Jonen hebt die Geige. „Hauskonzert mit Lesung mystischer Texte“ steht auf dem Programmzettel. Zehn Minuten später spielt die Violine einen letzten leiser werdenden Ton und verstummt. Peter Hoerster tritt ans Lesepult und schlägt ein großes Buch auf, mit dem Titel, „Die sieben Täler“. Er beginnt zu lesen.

Gestern Abend wurde im Bahai-Zentrum ein Hauskonzert veranstaltet. An die 40 Leute waren in dem Andachtsraum versammelt. Wir haben Musik von Charlotte Jonen (Geige) und Ae-ryung Lee (Klavier) gehört. Zwischen den Stücken wurden Stellen aus den „Sieben Tälern“ von Baha’u’llah vorgelesen. Nach dem Schlussstück ertönte begeisterter Applaus. Als der Applaus verklungen war, gab es Essen und Gespräche, angeregt durch die schöne Atmosphäre der Lesungen und der Musik.

Philharmonie der Nationen

Freitag, den 12. Januar 2007

Philharmonie der NationenEin Genuss für die Sinne, für Geist und Seele, und zugleich ein Projekt zur Nachwuchsförderung und Völkerverständigung – so könnte man die Konzerte der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz vielleicht am besten beschreiben. Jedenfalls wirkte das Tschaikowski-Konzert gestern so auf uns.

Während ich der kraftvollen Interpretation von Tschaikowskis heiterem Capriccio italien A-Dur op. 45 lausche, denke ich: das ist Globalisierung mal anders. Hier wirken junge Künstler aus 40 Nationen und 5 Kontinenten zusammen (wobei der afrikanische Kontinent leider nur sehr schwach repräsentiert ist). Die Vielfalt der vertretenen Nationen, Sprachen und natürlich auch Instrumente, deren Zusammensetzung sich allerdings nicht von anderen Orchestern unterscheidet, tut dem Zusammenspiel der Musiker keinerlei Abbruch — im Gegenteil, es ist hervorragend.

Die Liebe zur Musik verbindet alle: die Künstler aus aller Welt und die aufmerksamen Zuhörer auf den unbequemen Stühlen des gut gefüllten Konzertsaals der Halle Münsterland.

Westdeutsche Zeitung über Dormagener Bahai

Donnerstag, den 11. Januar 2007

Ein schöner Artikel über die Dormagener Bahai-Gemeinde ist gestern, am 10.1.2007, in der »Westdeutschen Zeitung« erschienen. Fiona Missaghian-Moghaddam hat wohl ein Interview gegeben — wer sie z.B. von den Tagungen der Gesellschaft für Bahai-Studien kennt (siehe z.B. unseren Beitrag »Bahai-Studien: Jahrestagung«), mag also nachlesen, was sie zu sagen hat! :-)

Dormagen: Eine Religion ohne Priester oder Prediger
von Barbara Ochs

»RUHI« in Münster

Freitag, den 24. März 2006

Ruhi-Kurs in MünsterIn den drei Jahren, die ich (als Katholikin) mit einem Bahai verheiratet bin, wurde ich häufig mit dem Zauberwort “RUHI” konfrontiert — und gefragt, ob ich nicht an einem solchen Kurs teilnehmen will. Ruhi-Kurse? Nicht gerade eine selbsterklärende Bezeichnung… Nun hab ich tatsächlich an einem solchen Kurs teilgenommen, aber in einem Satz definieren was es ist, gelingt mir immer noch nicht so recht. Da berichte ich lieber einfach darüber, wie es war.

Offene Bahai Kinderklassen

Freitag, den 3. März 2006

Gemeinde MünsterIn Münster gibt es nunmehr seit einigen Jahren Kinderklassen, die sich langsam entwickelt haben und heute für die Gemeinde einen guten Weg zur Öffnung nach außen darstellen. Damit Kinderklassen richtig gut funktionieren müssen einige Anforderungen erfüllt sein, die ich zum Schluss benennen werde. Natürlich waren uns nicht alle Punkte am Anfang so klar. Emanuel und ich kamen vor zwei Jahren zu Kinderklassen wie die Jungfrau zum Kinde.

Wir hatten mit Disziplinproblemen zu tun, und die Kinder waren nicht mit soviel Begeisterung bei der Sache, wie wir es uns gewünscht hätten. Das Alter der Kinder lag anfangs zwischen 3 und 9 Jahren, die Teilnehmerzahl wechselnd zwischen 6 und 12.

100 Jahre Bahai in Deutschland — 35 Jahre Gemeinde Münster

Freitag, den 22. April 2005

Am 15.4.2005 veranstaltete die Bahai-Gemeinde in Münster einen überaus erfolgreichen Festakt aus Anlass der 100jährigen Bestehens der Bahai-Gemeinde in Deutschland, das mit dem 35jährigen Bestehen der Bahai-Gemeinde in Münster zusammenfällt. Einer der Pressebeiträge hier zur Information. Auf den Seiten des Evangelischen Kirchenkreises Münster — auch der Superintendent war unserer Einladung gefolgt — findet sich folgender kurzer Bericht: »Superintendent Dr. Dieter Beese gehörte zu den Gratulanten, die den Vertretern der Bahá’í-Gemeinschaft Glück und Segenswünsche zum 100jährigen Deutschland- und 35jährigen Münster – Jubiläum übermittelten.« »Beim Festakt im Erbdrostenhof am letzten Freitag zeigten auch zahlreiche weitere hochrangige Politiker und Vertreter von Religionsgemeinschaften den hohen gesellschaftlichen Stellenwert dieser besonderen Gemeinschaft, deren 50 Münsteraner Mitglieder sich in einem eigenen Gemeindezentrum in der Badestraße treffen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass ihre Anhänger in vielen Ländern noch immer verfolgt werden, betonte der Festredner Ruprecht Polenz MdB seine große Sympathie für die wichtigen Grundsätze der Bahá’í. Hierzu gehören vor allem die Forderungen nach der Einheit der Menschheit und nach Toleranz gegenüber Andersgläubigen. In diesem Zusammenhang forderte Polenz eine neue Resolution der Vereinten Nationen zur Lage der Menschenrechte im Iran. Auch die übrigen Redner, Christoph Strässer MdB und Dr. Nicola Towfigh, Mitglied des europäischen Berateramtes der Bahá’í, unterstrichen die friedlichen Grundsätze dieser 1991 in Deutschland offiziell anerkannten Religionsgemeinschaft.« (nachzulesen unter: [erster Absatz], bzw. unter [zweiter Absatz])