Archiv der Kategorie Brandenburg
Mittwoch, den 24. September 2008
Eine so unerwartet schöne Woche liegt nun hinter mir - gefüllt von tollen Erfahrungen und berührenden Erlebnissen.
Alles begann an einem Wochenende, an dem Freunde aus Berlin, Potsdam und sogar aus Rostock zusammenkamen, um sich zu vertiefen, zu lernen, zu essen;) und um Aktivitäten zu planen, die wir mit vereinten Kräften angehen wollten.
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Freitag, den 15. August 2008
Es ist schon seit geraumer Zeit üblich, dass man jedes Wochenende von neun bis sechzehn Uhr in Berlin-Schönberg vorm Rathaus viele kleine oder größere Stände findet, voll mit Trödel und Kunstgegenständen.
Vergangenen Sonntag hatte sich auch die Freunde aus den Bahá’í-Gemeinden in Berlin und Potsdam unter das rege Treiben gemischt, um nicht mehr gebrauchte Sachen zu verkaufen und den Erlös an den Bahai-Fonds zu spenden. Die Potsdamer Freunde waren in diesem Jahr nicht das erste mal dabei, sie wusste also schon ungefähr, was sie erwarten würde.
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Dienstag, den 8. Juli 2008
Morgen (am 9. Juli) begehen alle Bahai in jedem Winkel der Welt den Gedenktag zum Märtyrertod des Bab, des Vorläufers der Bahai-Religion. Unsere Gemeinde trifft sich dafür um 12 Uhr, um dann um 13 Uhr (zur exakten Stunde der Hinrichtung) eine Andacht abzuhalten und der Umstände rund um dieses Ereignis zu gedenken.
Zur Erinnerung an uns alle habe ich im folgenden einen kurzen Auszug aus der Geschichte, welche den Märtyrertod des Bab am 9. Juli 1850 beschreibt, ausgewählt. Dieser findet sich in dem Buch “Auf den Pfaden der Gottesliebe” von Abdul-Baha:
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Mittwoch, den 11. Juni 2008

geschrieben von Louise
Es ist ziemlich heiß an diesem Samstag Morgen. Fast zu heiß für eine Vertiefung in einer bestimmt zu stickig- warmen Wohnung mit vielen Wissbegierigen.
Ich stehe vorm Bahnhof in Potsdam. In meinen Händen halte ich einen Stadtplan, mit welchem ich, laut Angaben von Lisa, ganz bestimmt ganz leicht vom Bahnhof zum Veranstaltungsort finden werde. In meinem Kopf sind das Thema des Wochenendes „Die Bedeutung der Geistigkeit für den Einzelnen und die Gesellschaft” und schon ein paar Fragen, die ich mir diesbezüglich schon überlegt habe, abgespeichert.
Ich mache mich also auf den Weg, laufe durch die Straßen von Potsdam, stelle fest, dass es ein wunderschöner Tag ist und beginne mich richtig auf das, was noch kommt, zu freuen.
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Samstag, den 7. Juni 2008
Erst wurde es nur mal kurz mal nebenbei erwähnt: Wir könnten ja mal eine Andacht machen…
So zwei, drei Wochen schleppten wir diesen Gedanken in unseren Köpfen von A nach B und wieder zurück. Irgendwann wurde es konkret. Wir fingen an zu planen, machten Termine, einigten uns über die Örtlichkeiten und berieten, wen wir einladen würden. Wir waren uns einig: Jeder sollte kommen dürfen. Dennoch wollten wir auch einige Menschen aus unserem Umfeld speziell ansprechen. Menschen, bei denen wir eine gewisse Empfänglichkeit spürten, bei denen wir das Gefühl hatten, dass es ihnen vielleicht gut tun könnte.
Gesagt, getan.
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Donnerstag, den 29. Mai 2008
Heute morgen klingelte der Wecker um 2.50. Um 3.10 holten wir den ersten Freund ab, um 3.15 die nächste Freundin, die letzte stieg um 3.20 dazu.
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Donnerstag, den 24. April 2008
… oh Erhabenste Feder, denn das Fest des Allbarmherzigen naht mit Eile.” Dies ist der erste Satz des 14. Kapitels der Ährenlese mit dem Bahaullah die Tafel zum Fest Ridvan einleitet. Um dieses Fest gebührend zu feiern, kamen die Bahai und ihre Freunde aus Potsdam am Sonntag abend zusammen.
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Donnerstag, den 17. April 2008
Im Rahmen eines Ruhi 2 – Kurses haben wir uns ausführlich mit dem Leben, Leiden und Wirken Bahá’u’lláhs auseinandergesetzt. Wir tauschten uns darüber aus, was er standhaft erduldete, um die Menschheit zu befreien und wie nah Leiden und Triumph in seinem Leben beieinander lagen. Die folgenden Worte sind das Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit diesem Thema:
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Mittwoch, den 26. März 2008
“Sollen wir dieses Jahr Naw Ruz mal ganz anders feiern?” So begann die Beratung unserer Gemeinde im letzten Neunzehntagefest Anfang März… Als klar war, dass – wegen der sich überschneidenden Feiertage – nur wenige Freunde da sein würden, überlegten wir uns, wie wir den Beginn unseres neuen Jahres am Donnerstag Abend (20. März) kreativ, nett und lustig gestalten könnten.
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Sonntag, den 27. Januar 2008
Was macht man, wenn man Geld für eine gute Sache braucht? Ganz einfach, man schreibt eine Mail an alle seine Freunde und veranstaltet ein 4-Gänge-Menü. Glauben Sie nicht? Na dann lesen Sie mal weiter.
Genau das ist am 22.12.2007 passiert. Die Sterneköche Mona, Alina, Sheyda, Florentine, Linus, Emily und Carlotta hatten sich vorgenommen unter der Leitung von Caroline ein traumhaftes Essen vorzubereiten. Sie haben nicht zuviel versprochen. Es fing alles mit einem meisterlich gedeckten Tisch und herausgeputzten wunderbar gelaunten Gästen an.
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Montag, den 5. November 2007
verfasst von: Mona und Alina
11 Junior-Jugendliche trafen sich zum 6. Mal vom 21.09.07 bis 23.09.07
zum FFP in Kleinmachnow. FFP bedeutet Feuerflammenprojekt, es bezieht sich auf das Tablet an Ahmad.
Im Programm haben wir uns mit dem Thema „die Bahai Weltsicht“ beschäftigt. Unsere Leiter Christin Schaefer und Badi Aiff haben uns immer alles sehr gut erklärt. Am Freitagabend fingen wir noch mit einer kleinen Gruppenarbeit, die auch schon in das Thema einführte, an.
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Montag, den 22. Oktober 2007
feierten wir am Wochenende den Geburtstag des Báb. Es war ein wunderschöner Abend. Die Andacht, in der verschiedene Gebete und Schriftauszüge gelesen wurden, wurde von den Kindern der Gemeinde durch Klavierstücke untermalt; danach erzählten die Jugendlichen ein wenig über den Anlass und über das Leben des Báb. Die Gastgeberin hatte für jeden Gast, ob groß oder klein, ein kleines “Geburtstagsgeschenk” vorbereitet. So erhielten wir jeder ein Glas Apfelgelee aus Äpfeln des eigenen Gartens; die Mädchen durften sich mit Perlchen und Steinchen Armbänder basteln, während die Jungen Kristalle züchteten. Es wurde ein langer und sehr netter Abend, an dem wir uns viel unterhielten, leckeres Essen aßen und das Beisammensein mal wieder sehr genießen durften! (Foto aus: www.designladen.com)
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Dienstag, den 16. Oktober 2007
mit den Worten:
“Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.”
So begann die Rede bei der Beerdigung unseres guten Freundes. Wir durften an das Licht in seinen Augen denken, an sein Strahlen, seine Güte und Wärme und an seinen immer vorhandenen Humor. Für die Hinterbliebenen ist es immer schwierig, sich zu verabschieden. Für den, der gegangen ist, ist es nur ein “nebenan”.
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Donnerstag, den 11. Oktober 2007

… üble Nachrede verlöscht das Licht des Herzens und erstickt das Leben der Seele.
Dies war eines der Zitate von Bahaullah, mit denen wir uns letztens im Ruhi-Studienkreis beschäftigten. Bildhaft stellten wir uns vor, wie üble Nachrede sich wie Schleier und Schatten um unser Herz und unsere Seele legt. Ein ganz schön klares Bild, fanden wir. Wer will schon in seinem Herzen ein erloschenes Licht tragen oder eine Seele, die keinen Lebenshauch mehr spürt!
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Dienstag, den 25. September 2007
Früher hatte ich mal eine schöne Gewohnheit: Von den meisten Büchern, die ich gelesen habe, habe ich mir sie schönsten, interessantesten und denkenswertesten Stellen rausgeschrieben. Auf diese kleine Sammlung bin ich letztes Wochenende beim aufräumen gestoßen, und ein Abschnitt ist mir besonders ins Auge gefallen.
Die Stelle stammt aus „Die Nacht von Lissabon“ von Erich Maria Remarque.
In dieser Nacht im Jahre 1942 wird einem Flüchtling ein Angebot gemacht: Er bekommt die rettenden Schiffskarten nach Amerika wenn er dem Besitzer der Karten nur diese eine Nacht zuhört- er möchte ihm die Geschichte seines Lebens erzählen.
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