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Fürth: Lange Nacht der Religionen

Mittwoch, den 16. Mai 2007

»Eintritt in Scharen«
— Ein sehr persönlicher Bericht von Parastoo Kirschner und Roland Zimmel —

Beschämt durch unsere Kleingeistigkeit wurden wir Zeuge der großartigen Segnungen Gottes und der mächtigen Hilfe der Himmlischen Heerscharen.

FürthAnlässlich des 1000jährigen Stadtjubiläums organisierte die Stadt Fürth „die lange Nacht der Religionen“. Dazu wurde ein 16-seitiges Faltblatt gedruckt, in der 15 Glaubengemeinschaften vorgestellt wurden, die von 19:00 Uhr bis 23:00 besucht werden konnten. Dazu stellte die Stadt Busse zur Verfügung, die alle 15 Minuten von einem Veranstaltungsort zum anderen fuhren.

Die Bahá’í wurden im Programm an 9. Stelle erwähnt und hatten ihren Veranstaltungsort im Hotel zum Schwarzen Kreuz, Königstr. 81 (9×9), der sich als ideal für diesen Rahmen erwies. Die Fürther Bahá’í hatten schon früher diesen Raum genutzt, der jetzt unter neuer Leitung geführt wird. Der neue Besitzer des Hotels kam unseren Wünschen sehr entgegen obwohl er nicht wusste, wer wir waren. Auch konnten wir ihm nicht voraussagen, mit wie vielen Gästen wir rechneten, um entsprechende Erfrischungen disponieren zu können. Während das Hotel trotz unbekannter Anzahl genügend Erfrischungen zur Verfügung stellen konnten, lagen wir mit der Bestellung der Informatitonsbroschüren arg daneben.

Jugendwochenende in Bayern

Sonntag, den 12. November 2006

Vertiefungswochenende Bayern November 2006Vom 3. bis 5. November 2006 fand ein Vertiefungswochenende in Holzkirchen zum Thema »Religion und Wissenschaft« mit Berkan Vekiloglu statt. Die Holzkirchener Gemeinde hatte uns ihr nagelneues Zentrum zur Verfügung gestellt, wo wir am Freitag auch gleich mit der Gemeinde zusammen das 19-Tagefest feierten. Am Samstag morgen begann das Programm mit einer interaktiven Übung, die uns das Prinzip der Einheit von Religion und Wissenschaft sofort verständlich machte. Jeder durfte mit verbundenen Augen kurz an einer von Berkan aufgebauten, uns unbekannten Skulptur fühlen.

Vertiefungswochenende Bayern November 2006Bei der nachfolgenden Diskussion stellte sich schnell heraus, dass jeder etwas anderes gefühlt hatte. Die einen Holz, andere Metall, wieder andere Plastik. Die große Frage war nun: Wer hatte Recht? Die Antwort war: Jeder von uns hatte richtig gelegen, da die Skulptur aus verschiedenen Materialien bestand! So konnten wir schnell verstehen, dass es sich mit Religion und Wissenschaft genauso verhält. Sie sind, wie unsere Skulptur, eine Einheit. Da die Menschen sie aber nicht vollständig begreifen können, ergeben sich scheinbare Widersprüche zwischen Religion und Wissenschaft, die in Wirklichkeit nicht existieren.