Print This Post  Die Macht des Gedankens – einfach „Wunder“bar

18. Juni 2009 | Beitrag eingestellt von Renate | Bisher 1,102 Aufrufe

Ich bin einfach nur be-GEIST-ert und muss dies einfach vielen Menschen mit-TEILEN.

In der Nacht, am 7. März, so gegen 23.00 Uhr, holte ich mir das Büchlein “Verse Gottes” und wollte, bin einfach auch nur neugierig, wissen was für den heutigen
Tag so drin steht.
7. März,
irgendwie ein unscheinbares Datum – aaaaaber! nur auf den ersten Blick. Denn der zweite Blick führte mich zu einem Textausschnitt aus dem Buch “Botschaften aus ‘Akká”. Und den Text las ich dann, gemütlich bei Dämmerlicht im Bett liegend. Und gut, dass ich lag. Denn der Text hätte mich sicherlich wortwörtlich umgehauen! In meinem Kopf ging es sehr turbulent zu, ich rang (fast “;-)” ) nach Atem, meine Augen vergrößerten sich zu Medizinbällen, mir wurde (fast „;-)“ ) heiß und kalt auf einmal …. (Na ja, verzeiht, etwas übertrieben habe ich). Doch nun wirklich sehr ernsthaft. Ich las:
“… die Macht des Gedankens. Gebt euch alle Mühe …”
Meines erachtens gehört neben “Gedanken” ein Ausrufezeichen und nicht ein nichtssagender, langweiliger Punkt!
„… die Macht des Gedankens.“ Stellt euch nur mal vor, welche Macht die Gedanken haben!!! Und wir denken ja laufend, meistens, immer …

Ab jetzt schreibe ich nicht mehr “wir”, sondern nur von mir.
Und meine Gedanken haben Macht! Ich brauche nur kurz zu denken: “Das nervt!” Und allein schon das Wort “nervt” kann vieles auslösen, dessen ich mir nicht bewusst bin. Das Wort löst eine Verkettung an Mimik, Gefühlen, Handeln … aus, dessen ich mir nicht bewusst bin und auch nicht bewusst steuere. Und alles ist negativ, da ist nichts positives dabei! Mein Gedanke hat die Macht das Glas halb leer zu sehen!

Immer wieder wurde, auch schon im Alten Testament, die Zunge mit einem scharf, schneidigen Schwert verglichen. Dies beeindruckte mich immer sehr. Denn – es stimmt!Worte können Menschen vernichten, bestrafen, verachten … Kriege auslösen … oder auch motivieren, Liebe schenken …. So versuche ich seit vielen Jahren auf meine Worte zu achten. (Manchmal gelingt es mir sogar ganz gut „;-)“.) Sage ich einem Kind: “Das hast Du falsch gemacht!”, so bleibt beim Kind hängen “ich – falsch gemacht!” Und das ist ja die größte Motivationsbremse, Selbstwertgefühlsbremse … Welche Kraft hat ‘etwas’ das liebevoll, positiv …. geäußert wird? Dem Kind nicht sagen “Du hast … falsch gemacht!”, sondern ihm zeigen/sagen, wie es richtig geht.
Worte können Kriege auslösen, Worte können … – und Gedanken?
Diese Macht wurde unterschätzt! Dass das nicht einfach ist, schreibt uns Bahá’u'lláh: “Gebt euch *alle* MÜHE …!” Es ist Mühe, seine/meine Gedanken zu kontrollieren!
Nun ist mir absolut wichtig, ich muss/möchte meine Gedanken kontrollieren! Denn – ich habe ein Bergwerk meines Geistes in dem sich Edelsteine befinden. Und diese Edelsteine kann ich “denken!”.

Ich zitiere:
„… ist die Macht des Gedankens. Gebt euch alle Mühe, dass aus dem Bergwerk eures Geistes solche Edelsteine der Weisheit aud der Rede aufleuchten, die bei allen Geschlechtern auf Erden Wohlfahrt und Eintracht fördern.“

Seit vielleicht Februar 2009 befasse ich mich (zufällig?) mit “Gedanken”, weil ich einige “Wunder”-bare Erfahrungen damit machte. Eine Erfahrung schildere ich jetzt.
Meine Tochter steckt mitten im Abi, und so auch unter teils enormen Stress. Irgendwann bekam sie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen … Ab und zu schlief sie schlecht usw. (Ich weiß, vielen Abiturienten geht es so.)
Eines abends, es war bereits 22.45 Uhr, musste sie für den nächsten Tag noch eine Präsentation fertig stellen, die sie natürlich präsentieren sollte. Aber, meine Tochter schaffte einfach nichts mehr! Sie war einfach nur noch verzweifelt, müde und weinte. Nichts ging mehr! Wir wägten ab und überlegten. Immer wieder weinte sie. So gegen 23.10 Uhr resignierte meine Tochter. “Ich kann nicht mehr!” Dann ging sie, ohne diese Arbeit fertig gestellt zu haben, schluchzend zu Bett. Ich kenne meine Tochter und wusste, dass sie in diesem Gemütszustand nicht einschlafen und auch nicht gut schlafen kann (Ich hätte es auch nicht gekonnt). So stellte ich mich ein paar Schritte vor ihre Zimmertür und dachte ganz intensiv immer nur das Eine: “Ich möchte das du GUT schläfst! Du sollst gut/ruhig schlafen! Schlafe gut!” Diese Sätze schrie ich gedanklich in ihr Zimmer und fügte immer zwischendurch ein „Alláh-u-Abhá“ hinzu. Vermutlich wissen Sie sogleich, wie meine Tochter schlief als ich sie in der Früh, so ganz nebenbei, danach fragte. Dass sie gut schlief, darüber war sie wohl selbst ein bisschen erstaunt.

Zufall? Glaube? Macht des Gedankens?

Ich bin mir absolut sicher, dass bereits viele so ähnliche Erfahrungen machten.

So wünsche ich allen viel Spaß und Freude beim sich “alle Mühe geben” beim
bewussten, kraftvollen, machtvollen Denken.
Und nicht vergessen: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und – Übung macht den Meister.
So werden wir alle so nach und nach „Meister in guten, kraftvollen, liebevollen … Gedanken!“ und verändern die Welt in eine wunderbare, duftende Blumenwiese.

viele liebe Grüße
Renate

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