Print This Post  Mona’s Dream – der Film

21. Juli 2008 | Beitrag eingestellt von Sabrina | Bisher 2,394 Aufrufe

monas dream

„Mona’s Dream“ ist ein Spielfilm, der die Geschichte von Mona Mahmudnizhad und ihrer Familie erzählt. Mona war 16 Jahre alt, als sie mit einer großen Anzahl anderer Bahá’i in Shiraz verhaftet wurde. Der Film zeigt den Mut und die Tapferkeit von Mona, ihrem Vater und den Mitinsassen. Der Filmproduzent Jack Lenz brachte bereits 1985 ein Musikvideo „Mona with the Children“ heraus, das großen Erfolg hatte und die Geschichte von Mona in ca. 5 Minuten erzählt. Geschrieben und gesungen von Doug Cameron, reiste das Lied und das Video um die ganze Welt, wobei es ein Bewusstsein für die unsichere und gefährliche Situation der Bahá’i im Iran schaffte.

Der kommende Film soll die Jugend animieren sich zu erheben und zu tun, wofür Mona gebeten hat: sich zusammen zu finden und Einheit zu schaffen. Der Produzent möchte dem iranischen Regime und anderen unterdrückenden Regierungen zeigen, dass die Jugend die Welt zu Gerechtigkeit, Mitgefühl und dem Recht zur Auslebung eigener Überzeugungen bewegen kann.

Der Film wird im Oktober/November 2008 gedreht und die Nachbearbeitungen sollen bis März 2009 beendet werden.

10 Monate bevor Mona getötet wurde hatte sie einen außergewöhnlichen Traum von Bahá’u'lláh. Sie hatte mit einer kleinen Gruppe von Freunden gebetet. Nachdem diese gegangen waren, war Mona so bewegt von den Gebeten, dass sie in ihren Raum ging und sich vor ein Foto von Abdu’l-Bahá setzte und leise meditierte. Dabei schlief sie ein.

In ihrem Traum sah sie Abdu’l Bahá’s Stuhl und Tisch mit einer Vase darauf, genauso wie auf dem Foto. Sie war sehr glücklich und sagte “Wie glücklich bin ich deinen Tisch und deinen Stuhl zu sehen.” In diesem Moment sah sie Bahá’u'lláh in den Raum kommen. Die Gesegnete Schönheit ging in die angrenzende Kammer und brachte eine Box mit einem wunderschönen roten Umhang mit. Er breitete ihn vor ihr aus und sagte “Dies ist der Umhang des Martyriums auf meinem Weg. Akzeptierst du ihn?”

Mona war sprachlos vor Glück. Schließlich sagte sie “Was immer du wünscht …”

Bahá’u'lláh legte den Umhang zurück in die Box und ging wieder nach nebenan. Er kam mit einer zweiten Box zurück, die einen schwarzen Umhang enthielt, den er vor ihr ausbreitete und sagte: “Dies ist der schwarze Umhang, der den Schmerz und das Leid auf meinem Weg symbolisiert. Akzeptierst du ihn?” Mona antwortete: “Wie wunderschön sind die Tränen, die auf deinem Weg vergossen werden.”

Er legte den Umhang zurück in die Box und ging wieder in den anderen Raum, um mit einer dritten Box zurück zu kehren, die einen kunstvoll mit Perlen verzierten blauen Umhang enthielt.

Ohne ein Wort zu sagen, legte er ihr den Umhang um die Schultern und sagte: “Dies ist der Umhang des Dienstes.” Dann setzte er sich auf einen Stuhl und sagte zu Mona: “Komm und lass uns ein Foto zusammen machen!”

Mona war sprachlos vor Erstaunen angesichts der Ehre, die ihr zuteil wurde und konnte sich nicht bewegen. Sie schaute auf und sah einen Mann hinter einer altmodischen Kamera stehen, der von einem Tuch bedeckt war. Bahá’u'lláh wiederholte seine Bitte aber Mona konnte sich immer noch nicht bewegen.

Also nahm Bahá’u'lláh ihren Arm und sagte: “Mehdi, mache ein Foto von uns.” Und er fotografierte sie. Der Blitz der Kamera weckte Mona plötzlich auf und sie betete unter Tränen, dass sie den Traum zu Ende träumen dürfte, worauf sie wieder einschlief.

Bahá’u'lláh hatte den Raum verlassen. Nur der Fotograf war noch dort. Er trug gerade das Dreibein und die Kamera auf seiner Schulter, zum Gehen bereit. Er drehte sich um und bat Mona seinen Kindern seine Liebe zu auszudrücken. Er sagte “Ich bin Mehdi Anvari.” Mona erkannte ihn sofort als einen der Bahá’i, die vor Kurzem in Shiraz hingerichtet worden waren.

Nach diesem Traum war Mona besonders furchtlos und lebensfroh, da sie keine Angst mehr vor dem Tod hatte.

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