Leichtigkeit ohne Verbissenheit
28. August 2007 | Beitrag eingestellt von Renate | Bisher 2,183 Aufrufe
»O Sohn des Menschen!
Ich liebte es, dich zu erschaffen, also erschuf Ich dich. Nun liebe du Mich, damit Ich deinen Namen nenne und deine Seele mit dem Geiste des Lebens erfülle.«
Dies ist immer noch mein Lieblingszitat aus dem Büchlein »Die Verborgenen Worte«. Und weshalb es das wurde, teile ich allen LeserInnen gerne mit.
Ich war noch nicht Bahai, wusste aber doch schon ein ganz klein wenig über diese neue Religion, die mich irgendwie faszinierte und nicht los ließ. Und so suchte ich, weil ich einfach neugierig wurde, im Bahai-Verlag nach einem Buch, das mich anspricht und es waren »Die Verborgenen Worte«. Dieses Büchlein suchte ich mir aus, weil ich wissen wollte, was im »Verborgenen« liegt und doch für jeden zu lesen ist.
Mit der Zeit wurde dieses kleine Büchlein mit seinen prägnanten, mystischen Texten zu meinem Lieblingsbuch.
Und das Zitat oben wurde sehr bald zu meinem, immer noch Lieblingszitat. Denn – Gott sagt mir: »Ich liebte es, dich zu erschaffen, also erschuf Ich dich.« Für mich sagt „Er“ dies zu mir mit einer Leichtigkeit, als ob es das einfachste auf der Welt ist – MICH zu erschaffen. Wo ich doch wie jeder Mensch ein sehr komplexes, manchmal kompliziertes Wesen bin. Und manchmal kenne ich mich nicht mal selbst, oder weiß alles über mich… Und Gott erschuf mich einfach, weil »Er« es LIEBTE MICH zu erschaffen. Diese Leichtigkeit würde ich gerne in mein Leben mit hinein nehmen, mit ihr leben. Wobei diese Leichtigkeit die ich darin lese und spüre, mir ab und an hilft, mein Leben nicht verbissen zu leben, sondern mit mehr Leichtigkeit zu begegnen, weil Gott es mir vormachte und auch sagt(e). »Er« zeigt mir »Seine« Leichtigkeit auf, mich!, das komplizierte, weibliche Wesen »einfach« zu erschaffen. Wobei es doch schon vor kam, dass Ärzte nicht weiter wussten. Und Gott erschuf mich und Dich und Sie und uns alle mit dieser liebenden Leichtigkeit. Diese Liebe, mit der »Er« mich, Sie, Dich… erschuf möchte ich »Ihm« gerne zurück geben, so wie »Er« es im nächsten Satz möchte. Ich wünsche mir ja, dass »Er« meine Seele mit dem Geist des Lebens erfüllt. Nur so kann ich leben, lieben… und Mensch sein und mein Sein entdecken, leben, fühlen, erfahren…
Und Gott erschuf Dich und Sie und mich nicht nur ganz »einfach« und selbstverständlich aus Liebe und mit Leichtigkeit, nein! – »Er« erschuf uns auch noch »einfach«, das heißt: Einfach im Sinne von »ein« Mensch. Somit gibt es Dich, Sie und mich nur »ein« »ein«ziges Mal auf der ganzes Welt und in der ganzen Menschheitsgeschichte. Ist das nicht »Wunder«-bar?! So komme ich zu dem Resultat: »Nicht die Zähne zusammen beißen, wegen Verbissenheit. Denn egal was kommt, Gott hat »uns« (und Gott-sei-Dank auch mich) alle einfach aus Liebe erschaffen und wird uns mit dieser Liebe weiter durch unser Leben führen, leiten, begeleiten … Jedoch, bitte, nicht vergessen: Gott möchte, dass wir Ihm seine an uns zuerst erbrachte Liebe zurück schenken.«
Na ja, da fehlt mir manchmal »seine« Leichtigkeit.
„… damit Ich deinen Namen nenne…“
liebe Grüße von
Renate (die Wiedergeborene)











