Print This Post  Juniorkonferenz 2(007)

9. Mai 2007 | Beitrag eingestellt von Pascal | Bisher 4,588 Aufrufe

Juniorkonferenz 2007Am 05.04.2007 war es wieder soweit: die Juniors (meistenteils) aus der Nordhälfte Deutschlands kamen zusammen, um an der Konferenz „Making Sense 2007 — Bahai und du — Die Nöte unserer Zeit“ teilzunehmen. Die diesjährige Konferenz fand wie immer im Martha Root Haus (www.martha-root-haus.de) statt, wobei die Juniors im benachbarten Sporthotel unterkamen. Auf das erste gemeinsame Abendessen folgte eine Andacht und die Begrüßung durch den AFJ. Es wurden Mappen ausgeteilt, in denen eine Programmübersicht sowie eine Hausordnung enthalten waren. Im Laufe der Konferenz sollte sich die Mappe allerdings um einiges auffüllen. Wir bekamen die Aufgabe, unsere Deckblätter der Mappen selber zu verzieren und im Laufe der folgenden 3 Tage der Gruppe von nunmehr 35 Juniors vorzustellen, um das bessere Kennenlernen zu fördern. Überdies durften wir uns für einen von drei Kunstworkshops wie „Schattenspiel“, „Latin Dance“ oder „Hip-Hop-Dance“ entscheiden. Ansonsten hatten wir eine gute Nacht in gemütlichen 4er und 2er Zimmern.

Juniorkonferenz 2007Der nächste Tag, der Freitag (06.04.07), begann wie die nächsten drei Tage auch mit einem Frühstück und einer Andacht im Martha Root Haus. Nun hörten wir einen Vortrag über „Liebe zu Bahaullah“, indem uns erklärt und nahe gelegt wurde, dass wir alles was wir tun aus Liebe zu Bahaullah tun sollen. Nach 15 Minuten Pause in der Getränke und Tee von der Gastfamilie bereitgestellt wurden, begannen zwei Workshops über „Liebe zu Bahaullah“ jeweils 1 Std.15 Min. von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr. Daraufhin hatten wir 2 Std. Zeit, Mittag zu essen und danach bis 15:00 die Sportangebote im Sporthotel wie z.B. Tennis, Tischtennis, Squash, Badminton…. zu nutzen. Nun gab es einen sehr interessanten Vortrag über „Integration und Desintegration“ zu hören, welcher den Gang der Welt und den der Bahai-Religion gegenüberstellte. Es war neu für mich zu erfahren, dass der „geringere Frieden“ nur indirekt etwas mit der Bahai-Religion zu tun hatte, da dieser von der Politik selbst vereinbart wird. Darauf aufbauend wird dann laut Darstellung mit Hilfe der Bahai-Religion der „große Frieden“ (allmähliche Erscheinung der Neuen Weltordnung) und der „größte Frieden“ (also Einheit der Menschheit) erreicht. Juniorkonferenz 2007Darauf folgten zur allgemeinen Auflockerung die drei Kunstworkshops. Ich hatte mich für „Latin-Dance“ eingeschrieben, und ich kann sagen, dass in diesen 2 Stunden sehr viel miteinander gelacht wurde :-) !!!! Denn die (meist bei den Jungs) sehr lustig anzusehenden Salza-Schritte sorgten für Lach-Tränen!!!! Doch auch die anderen Kunstworkshops waren laut Erzählungen sehr locker gestaltet, wobei das Ziel (das Vortanzen und Vorspielen am Bunten Abend) stets vor Augen und in Sichtweite blieb!! Nachdem wir dann um 18:30 Uhr alle zusammen zu Abend gegessen hatten gingen wir zum Sporthotel um dort für den restlichen Abend zu bowlen!!!! Das letzte Wort, was wir an diesem Abend hörten war — gute Nacht……

Juniorkonferenz 2007… und als wir am nächsten Samstagmorgen (07.04.07) aufwachten, war leider schon der erste Tag vergangen, aber wir durften noch zwei volle Tage unter den Freunden verbringen. Einige Juniors gingen früh morgens mit einem Betreuer joggen, um sich für den kommenden Tag fit zu machen und nach dem Frühstück und der Andacht, bei der einige Juniors ihre Klavierkünste zum besten gaben, oder einfach nur so taten, als würden sie spielen und nebenbei eine CD laufen ließen :-) hörten wir einen Vortrag über „Juniorgruppen“. Darin wurde erwähnt, dass die Juniorgruppen sehr wichtig sind und wir als Bahai-Juniors uns trauen sollen, Freunde anzusprechen mit uns an diesen „Juniorgruppen“ teilzunehmen. Nach dem Vortrag gab es zu diesem Thema („Juniorgruppen“) noch einen 2½h-stündigen Workshop, in dem wir z.B. ein Rollenspiel machten, indem jeder einen anderen Charakter spielte (wie z.B. Bahai-Junior, interessierter Freund, skeptischer Freund, Eltern…). Die verschiedenen Kompositionen, die bei den Juniors, die in drei Gruppen aufgeteilt waren, vorkamen, wurden dann der Großgruppe vorgestellt. Danach gab es ein seeeeehr leckeres Mittagessen auf das die einmalige Freizeit folgte. Wir hatten 3 Stunden Zeit, uns unseren Vorlieben zu widmen. Viele nutzten im benachbarten Hotel die Sportmöglichkeiten. Doch es gab auch einige, die im Martha-Root Haus Klavier spielten oder sangen. Nun folgten zum zweiten Mal die Kunst-Workshops. Juniorkonferenz 2007Wir in unserem Latin-Dance-Kurs mussten uns ein wenig beeilen, da wir noch einiges vor uns hatten….aber wir tanzten „knaggisch“ :-) weiter. Das Abendessen und das Abendprogramm gingen an diesem Tag ineinander über: Bei Knackwurst und Brötchen saßen wir alle draußen und aßen, bis ein Lagerfeuer angemacht wurde und dort bis spät in den Abend Bahai-Lieder zur Gitarren-Musik gesungen wurden. So gegen 21 Uhr gab es unverhofft in der Ferne ein kleines Feuerwerk am Himmel zu bestaunen. Das war auch schon der zweite Tag und somit war es das vorletzte Mal das wir im Sporthotel übernachten durften.

Juniorkonferenz 2007Der Sonntag (08.04.07) begann wie immer mit einem Frühstück und einer Andacht.
Daraufhin hörten wir einen Vortrag über „die Nöte unserer Zeit“, indem wir diese Präsentation (www.youtube.com/watch?v=DQDLndolQOQ, siehe auch gleich eingebettet) (gleich zweimal) schauten und uns damit bewusst machten, wie gut es uns eigentlich geht und wie klein unsere Probleme im Gegensatz zu den Problemen anderer Menschen in anderen Ländern sind.

In den darauf folgenden Workshops ging es um dasselbe Thema. Wir bekamen in einem Workshop z.B. 4 Karten.
Auf die erste schrieb jeder wie die Welt heute aussieht (also den „Ist-Zustand“). Ich schrieb Sachen wie Umweltkatastrophen, Armut, Menschenhandel, Drogen….
Auf die zweite Karte schrieb jeder für sich den „Soll-Zustand“ mit besserer Bildung, Frieden, keine Vorurteile, Einheitssprache,…
Auf die dritte Karte kamen Möglichkeiten, wie man vom „Ist“- zum „Soll“-Zustand kommt:
Lehren, bei Aufbauprojekten aktiv mithelfen, Kernaktivitäten,….
Und auf die letzte Karte schrieb jeder was er für sich aus dieser Konferenz gelernt hat, was ihm gefallen hat, und was er versuchen kann, Gutes für seine Umwelt umzusetzen.
Darauf gab es wieder zwei Stunden Pause und ein sehr schmackhaftes Mittagessen.

Danach hörten wir den Vortrag „Candles of the Faith“: Alle sollten die Augen schließen und bei leiser Hintergrundmusik wurden uns Geschichten von Märtyrern der Bahai-Sache erzählt. Die Geschichten waren so ergreifend, dass fast alle Juniors anfingen zu weinen und die Taschentücher ausgingen. Nach diesen Geschichten und den Vorträgen und Workshops der Vortage, wäre ich am liebsten aufgestanden, in die Chemnitzer Innenstadt gegangen, und hätte allen von der Bahai-Religion erzählt….
Nun hatten wir 2 Stunden Generalprobe und weiteres Üben in den Workshops in denen unsere Beiträge den letzten Schliff bekamen, denn die Errungenschaften der Workshops sollten an diesem Abend vorgetragen werden. Und da war er auch schon: der letzte Abend!!!!!!!!!!
Wir sahen das Schattenspiel zu verschiedenen Zitaten und natürlich den Latin- und Hip Hop-Tanz. Darauf folgte ein zu 100% positives Feedback für die gesamte Konferenz. Für den Rest des Abends gab es Eis und eine Disko!!!!!!! Der letzte Abend…und schon war auch dieser vorbei.

Am nächsten Tag stand nur noch ein Frühstück und ein Besuch im Schwimmbad des Hotels auf dem Plan, doch viele der Juniors mussten schon vor dem Frühstück ihren Zug bekommen.
Diese Juniors bekamen netterweise ein sehr leckeres Lunch-Paket von unserer Gastgeberin, Frau Samimi mit.

Diese Konferenz war wie ich fand noch besser als die im letzten Jahr, weil ich von dieser irgendwie mehr mitgenommen habe. Drei der Juniors, die bei der Junior-Konferenz waren (so wurde mit erzählt), haben auf ihrer Rückfahrt ihr Herz in die Hand genommen und eine Reisende auf dem Berliner Bahnhof auf die Bahai-Religion angesprochen und kamen mit ihr in ein anregendes Gespräch. Sie nannten ihr auf ihre Nachfrage die Website www.bahai.de.

Ich kann mich (glaube ich) im Namen aller Juniors bei den Betreuern und Referenten für eine unvergessliche Konferenz bedanken. Außerdem ein großer Dank an die Familie Samimi und insbesondere an Frau Samimi für das leckere Essen. Für mich ist es sehr schade, dass ich im nächsten Jahr leider nicht mehr an der Juniorkonferenz teilnehmen kann, möchte aber allen Juniors empfehlen eine solche Konferenz zu besuchen!!!!!

PS.: Falls ihr noch mehr Fotos sehen wollt geht auf www.zoto.com/leander/albums/5712/

Eine Reaktion zu “Juniorkonferenz 2(007)”

  1. Kian Extraschlau

    Ja das stimmt alles!!#Ich möchte mich nochmal für alles bedanken

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