Wiesbadener Kurier über die Nationaltagung
24. April 2007 | Beitrag eingestellt von Emanuel | Bisher 2,811 Aufrufe
Heute findet sich im Regionalteil des Wiesbadener Kuriers ein schöner Artikel zur am kommenden Wochenende in der Stadthalle in Hofheim stattfindenden Nationaltagung! Und wie immer, kann er auch diesmal hier nachgelesen werden.
Neuer Geistiger Rat
Bahá’i aus ganz Deutschland kommen zur WahlVom 24.04.2007
red. HOFHEIM Die deutsche Bahá´í Gemeinde wählt am 28./29. April in Hofheim ihr Nationales Gremium in der Hofheimer Stadthalle. Mehr als 750 Teilnehmer werden erwartet. “Auf dieser Tagung wird alljährlich das nationale Leitungsgremium der deutschen Bahá´í-Gemeinde, der Nationale Geistige Rat der Bahá’í in Deutschland, der aus neun Personen besteht, neu gewählt”, erklärt Hans Martin Noltenius derzeitiger Vorsitzender dieses Gremiums. Die Bahá´í kennen keinen Klerus. Gemeindebelange werden auf örtlicher, nationaler und internationaler Ebene von demokratisch gewählten Körperschaften wahrgenommen. Die freien, geheimen Wahlen erfolgen ohne vorausgehende Kandidatur oder Wahlwerbung. Es entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. “Für mich ist das ein Beweis für den demokratischen Charakter der Bahá´í-Verwaltungsordnung”, sagt der Hofheimer Bahá´í Dr. Bahman Solouki.
Besonderer Wert wird während des Wahlvorgangs auf eine Haltung des Gebetes und der Verinnerlichung gelegt. So bereiten sich die 57 Abgeordneten aus allen Teilen Deutschlands bereits am Freitagabend mit einer gemeinsamen Andacht auf ihre Aufgabe vor. Wesentliches Element der Jahrestagung ist auch die Beratung der Abgeordneten untereinander und mit dem Nationalen Geistigen Rat. Dabei geht es um die Entwicklung in der deutschen Bahá´í-Gemeinde sowie um ihren Beitrag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. So widmet sich die Beratung in diesem Jahr der Frage, wie ethische Werte in Familie und Gesellschaft hineingetragen und Kinder- und Jugendarbeit gefördert werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Situation der Bahá´í im Iran und was von Deutschland aus für sie getan werden kann. Vor kurzem wurde bekannt, dass nun auch Bahá´í-Kinder in das Visier der iranischen Regierung geraten sind. So wurden in den letzten Monaten 150 Grund- und Mittelschüler von den iranischen Schulbehörden drangsaliert.











