Print This Post  Das Meer

10. Juni 2006 | Beitrag eingestellt von Robert | Bisher 2,338 Aufrufe


Liebe, alles durchdringende Liebe,
wie bist du mir fremd,
daß mein Herz im Dunkeln zehrt
von den kleinen Augenblicken,
die wie Schimmer der Morgensonne
auf dem Meer Deiner Allgegenwart aufleuchten.

Wie sehnt sich mein ganzes Wesen nach Dir,
daß es hinter jeder Mauer, hinter jeder Maske,
auf ein Zeichen hofft aus jenen Augen,
die alleine künden noch von Dir.

Ein solcher Blick hält nicht zurück,
was er gefunden hat in Dir.
Jede Bewegung, jede Geste,
ist erfüllt von hellem Glück,
denn er strahlt wie tausend Sonnen,
wärmt, erhitzt das kalte Herz.
Nicht handelt er aus eignem Wollen,
in ihm wogt das Höchste Meer.

Wo ist der Mensch der sich verzehrt hat,
aus Sehnsucht nach dem hohen Ziel?
Lass mich in seine Augen blicken,
die alleine künden noch von Dir.

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